Belgrad bringt Hongkong-Lösung für Kosovo ins Spiel
publiziert: Donnerstag, 1. Nov 2007 / 17:45 Uhr

Belgrad - Der serbische Staatspräsident Boris Tadic hat für die abtrünnige Provinz Kosovo eine neue Lösung ins Spiel gebracht. Nach dem Vorbild der früheren britischen Kronkolonie Hongkong plädierte er für das Motto «Ein Staat - zwei Systeme».

Lehnt sich an China an: Serbiens Präsident Tadic.
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Nach der in Hongkong seit der Rückgabe an China 1997 geltenden Regelung könne auch die Zukunft des Kosovos innerhalb Serbiens organisiert werden, erklärte Tadic vor Journalisten in Belgrad.

«Dass die Albaner aber einen neuen Staat auf serbischem Territorium gründen wollen, ist illegal», sagte er weiter. «In Serbien kann es nur einen einzigen Staat geben».

Schlüsselministerien für albanische Vertreter

Serbien sei auch bereit, albanische Vertreter in serbischen Schlüsselministerien zu akzeptieren, sollten sich die Kosovo-Albaner doch für den Verbleib im serbischen Staatsverband entscheiden.

Die zwei Millionen Albaner in der seit 1999 von den Vereinten Nationen verwalteten Provinz wollen noch im Dezember ihre Trennung von Serbien und die Selbstständigkeit ausrufen.

(ht/sda)

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