Bellinzona: Aussenseiterrolle in der Ukraine
publiziert: Donnerstag, 14. Aug 2008 / 01:25 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Aug 2008 / 01:42 Uhr

Vier Tage nach dem ersten Sieg in der Axpo Super League reiste Bellinzona zum UEFA-Cup-Spiel nach Dnjepropetrowsk (Ukr). Die Formkurve der Tessiner steigt zwar an, doch im Duell gegen Dnjepr sind sie klarer Aussenseiter.

Bellinzonas Trainer Marco Schaellibaum verlangt von seiner Mannschaft die beste Leistung.
Bellinzonas Trainer Marco Schaellibaum verlangt von seiner Mannschaft die beste Leistung.
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Zumindest an der Spitze spielte der ukrainische Klubfussball in einer anderen Gewichtsklasse als die Schweizer Super League.

Die Top-Klubs Schachtjor Donezk und Dynamo Kiew gehören seit Jahren zu den regelmässigen Teilnehmern der Champions League.

Und Dnjepr, die Nummer 3 des Landes, hat den letzten Vergleich mit einem Schweizer Verein vor drei Jahren gewonnen. 2005 siegten die Ukrainer im UEFA-Cup auf dem Hardturm gegen GC 3:2.

Grosse Ambitionen

Bellinzona-Trainer Marco Schällibaum kennt diese Tatsachen. Deshalb sagte er vor dem Flug in die Ukraine: «Wir müssen unsere beste Leistung abrufen, um gegen Dnjepr bestehen zu können.»

Die Osteuropäer sind mit grossen Ambitionen in die Saison gestartet. Sie holten von Spartak Moskau den Nationalmannschafts-Regisseur Maksim Kalinitschenko (gegen Bellinzona nicht dabei) in die Heimat zurück und wollen erstmals seit 21 Jahren wieder Meister werden; den letzten Titel feierte Dnjepr 1988 noch zu Zeiten der Sowjetunion.

Missglückter Saisonstart

Der Start ins Championat ist Dnjepr jedoch missglückt. Aus vier Spielen resultierten nur fünf Punkte. Bloss zwei Tore schoss dabei die harmlose Offensive.

Vom torlosen Remis vom vergangenen Wochenende gegen Meister Schachtjor Donezk hat sich Schällibaum die DVD angesehen. Trotz der Nullnummer sei er vom Niveau beeindruckt gewesen.

Vincent Bernardet ohne Pass

Schällibaum kann in Dnjepropetrowsk bis auf eine Ausnahme die in Sitten erfolgreiche Squadra nominieren. Der Franzose Vincent Bernardet konnte nicht in die Ukraine einreisen.

Er war nicht im Besitze eines Reisepasses und wurde bei der Passkontrolle mit der Identitätskarte in der Hand nicht durchgewunken; als seine Teamkollegen am frühen Abend im Meteor-Stadion das Abschlusstraining bestritten, sass er bereits wieder im Flugzeug und reiste via Istanbul und Mailand zurück nach Bellinzona.

Mögliche Aufstellung:
Gritt; Siqueira-Barras, Mangiarratti, La Rocca, Raso; Wahab, Rivera; Sermeter, Kalu, Gashi; Lustrinelli.

Bemerkungen: Bellinzona ohne Miccolis, Conti (beide verletzt), Neri, Bernardet (beide kein Visum), Hima, Diarra (beide nicht spielberechtigt).

(von Stefan Wyss/Si)

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