Benedikt XVI. betont Würde der Kinder
publiziert: Montag, 25. Dez 2006 / 08:01 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Dez 2006 / 08:55 Uhr

Vatikanstadt - Papst Benedikt XVI. hat in seiner Christmesse das Schicksal der Kinder in den Vordergrund gestellt. Er rief die Menschen auf, die Würde der Kinder in aller Welt zu respektieren.

Benedikt XVI. rief zum Schenken für jene auf, die nichts zurückschenken können.
Benedikt XVI. rief zum Schenken für jene auf, die nichts zurückschenken können.
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Das Bild von Jesus in der Krippe sollte die Menschen an die vielen Kinder erinnern, die in Armut lebten oder misshandelt würden, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche vor mehr als 10 000 Gläubigen im Petersdom.

Mädchen und Jungen in allen Ländern der Erde sollten die Gelegenheit bekommen zu erleben, was Liebe sei, betonte Benedikt. Denn Liebe sei für die Menschheit so viel wichtiger als materielle Dinge.

Tausende Zuhörer, die im Petersdom keinen Platz mehr bekommen hatten, verfolgten die Ansprache des Papstes im Freien auf Grossleinwänden. Die Worte des 79-Jährigen wurden zudem weltweit im Fernsehen und im Radio übertragen.

Warnung vor Kommerzialisierung

Es war die zweite Mitternachtsmesse des aus Deutschland stammenden Papstes. Wenige Stunden zuvor hatte er vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz vor einer Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes gewarnt.

Der Pontifex rief die Menschen dazu auf, zu Weihnachten nicht nur denen etwas zu schenken, «die wiederschenken können». Eine christliche Haltung sei es, auch denjenigen Mitmenschen zu beschenken, «denen niemand etwas schenkt und die dafür nichts zurückgeben können».

Am heutigen Weihnachtstag wird Benedikt ebenfalls auf dem Petersplatz den Segen «Urbi et Orbi» (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. Er wird von 102 Fernsehstationen in 63 Staaten übertragen.

(ht/sda)

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