Benzinmangel: Keine UNO-Lebensmittel für Gazastreifen
publiziert: Donnerstag, 24. Apr 2008 / 20:59 Uhr

New York - Das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat die Verteilung von Lebensmitteln im Gazastreifen einstellen müssen, weil ihm der Kraftstoff ausgegangen ist.

Lebensmittel können nicht mehr verteilt werden.
Lebensmittel können nicht mehr verteilt werden.
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Die Hilfe für rund 650'000 Flüchtlinge sei am Nachmittag eingestellt worden, sagte ein UNRWA-Sprecher. Damit sei ein normaler Betrieb in 214 Schulen und 19 Gesundheitszentren nicht mehr möglich.

Das UNO-Hilfswerk hatte bereits am Vormittag gewarnt, dass seine Reserven zu Ende gingen. Israel habe zwar 100'000 Liter Diesel und 20'000 Liter Benzin zugesichert, der Treibstoff sei aber noch nicht da. Zudem sei der für solche Lieferungen genutzte Kontrollpunkt Nahal Os geschlossen.

Keine Einigung in New York

Der UNO-Sicherheitsrat in New York konnte sich am Mittwoch erneut nicht auf eine Erklärung zur Lage im Gazastreifen einigen. Stattdessen kam es bei der Sitzung am Mittwochabend zum Eklat, als der libysche UNO-Botschafter die Lage im Gazastreifen mit Konzentrationslagern der Nationalsozialisten verglich.

US-Präsident George W. Bush hat inzwischen bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas neue israelische Siedlungen im Westjordanland verurteilt.

Der im gegenwärtigen Friedensprozess angestrebte Palästinenserstaat müsse «existenzfähig» sein und dürfe «nicht wie ein Schweizer Käse aussehen», sagte Bush ohne ausdrücklich jüngste israelische Siedlungspläne beim Namen zu nennen.

Die Gründung eines Palästinenserstaates habe für ihn hohe Priorität, sagte Bush in Washington. Er zeigte sich optimistisch, bis zum Ende seiner Amtszeit in neun Monaten eine Einigung zu erreichen.

(bert/sda)

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