Bereits Ovationen für Roger Federer
publiziert: Mittwoch, 27. Aug 2008 / 00:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Aug 2008 / 01:08 Uhr

Erst in der Nacht auf heute Mittwoch stand Roger Federer beim US Open ein erstes Mal im Einsatz. Ovationen vom New Yorker Publikum gab es für den Schweizer aber bereits am Tag zuvor reichlich.

Roger Federer beim Training.
Roger Federer beim Training.
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Das US Open feierte den 40. Geburtstag der Open Era, den Beginn des Profi-Tennis, mit zahlreichen ehemaligen Siegern. Die Tochter und die Ehefrau des verstorbenen Arthur Ashe, dem ersten Titelträger bei den Männern, und die Britin Virgina Wade, die 1968 für ihren Erfolg einen Siegercheck von 6000 Dollar entgegen nehmen konnte, eröffneten die prächtige Starparade.

In der Folge liefen Tennis-Ikonen wie Rod Laver, Ivan Lendl, Boris Becker oder Martina Navratilova ins Arthur-Ashe-Stadion ein. Insgesamt 25 ehemalige Sieger zeigten sich nochmals dem Publikum.

Als Letzter durfte Roger Federer, der einzige Spieler der «Open Era», der das Turnier viermal in Folge gewinnen konnte, einlaufen. Dabei wurde einmal mehr klar, welchen Stellenwert der Baselbieter bei den Fans geniesst. Nur gerade als die amerikanischen Idole Billie Jean King, Chris Evert und John McEnroe vorgestellt wurden, war der Lärmpegel annähernd so gross wie beim Einmarsch von Federer.

Hingis ausgesperrt

Martina Hingis, die das US Open 1997 gewinnen konnte, war bei der vom US-Schauspieler Forest Whitaker moderierten Zeremonie genauso abwesend wie Jimmy Connors, Pete Sampras, Andre Agassi oder Steffi Graf.

Die ehemalige Schweizer Weltranglisten-Erste war von den Organisatoren zwar eingeladen worden, der Internationale Tennis-Verband legte aber sein Veto ein, weil Hingis nach ihrer positiven Dopingprobe (Kokain) weiterhin gesperrt ist.

Nadal musste kämpfen

Während Federer sich feiern liess und ehemaligen Tennis-Grössen die Hand schüttelte, erholte sich sein grosser Rivale Rafael Nadal von seiner Erstrunden-Partie. Gegen den Deutschen Björn Phau musste er für seinen 7:6, 6:3, 7:6-Sieg drei Stunden lang kämpfen.

Nadal gab nach seiner ersten Partie als Weltranglisten-Erster zu, dass er ein wenig müde sei, sowohl körperlich als auch mental. Der Spanier war weniger effizient als man es von ihm in den letzten Monaten gewohnt war. «Ich habe sicherlich nicht besonders gut gespielt, doch letztlich in drei Sätzen gewonnen. Und das ist immer gut.»

Der «Jet-Leg» als Problem

Dass dieses kleine Schwächezeichen zum Auftakt des US Open etwas mit seiner neuen Position in der Tennis-Hierarchie zu tun hatte, verneinte Nadal vehement: «Ob ich Nummer eins oder Nummer zwei bin, meine Ziele sind dieselben.»

Vielmehr scheint der Mallorquiner wie die meisten seiner Kollegen unter den vielen Reisestrapazen zu leiden: «Das Problem ist in Toronto, Cincinnati zu spielen, dann nach Peking zu reisen und wieder nach Nordamerika zurückzukommen. In zwei Wochen musste wir damit zweimal 12 Stunden Jet-Lag überwinden.»

Am Donnerstag steht für Nadal, der seine Weltranglisten-Führung in New York nicht verlieren kann, die nächste Partie an. Er trifft auf den Amerikaner Ryler de Heart (ATP 261), bevor in der dritten Runde voraussichtlich der Deutsche Philipp Kohlschreiber (ATP 25) auf ihn warten wird.

Ivanovic musste zittern

Nadals Pendant bei den Frauen, Ana Ivanovic, überstand die 1. Runde nicht ohne Schrecken. Die serbische French-Open-Siegerin, die in New York noch nie die Viertelfinals erreicht hat, führte gegen die Russin Vera Duschewina (WTA 57) 6:1, 4:2, ehe sie den zweiten Satz noch abgeben musste. Den entscheidenden Umgang gewann sie dann 6:4.

(Julien Oberholzer, New York/Si)

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