Zwei Kletterer tot
Bergsteiger bei Erdbeben in Malaysia getötet
publiziert: Freitag, 5. Jun 2015 / 19:18 Uhr
Die Leichen wurden vom höchsten Berg des Landes, dem Mount Kinabalu auf Borneo, in ein Basislager gebracht.
Die Leichen wurden vom höchsten Berg des Landes, dem Mount Kinabalu auf Borneo, in ein Basislager gebracht.

Kuala Lumpur - Bei einem Erdbeben in einem beliebten Bergsteigergebiet in Malaysia sind den Behörden zufolge mindestens zwei Kletterer getötet worden. Die Leichen wurden vom höchsten Berg des Landes, dem Mount Kinabalu auf Borneo, in ein Basislager gebracht.

1 Meldung im Zusammenhang
Bei den Toten handelt es sich um eine Touristin aus Singapur und einen malaysischen Bergführer, wie ein örtlicher Polizeibeamter sagte. Der Tourismusminister des Bundesstaats Sabah, Masidi Manjun, bestätigte auf Twitter, dass es bei dem Beben am Freitagmorgen Tote gegeben hatte.

Nach dem Erdstoss der Stärke 5,9 am Mount Kinabalu sassen mehr als 100 Bergsteiger fest, wie Polizeichef Jalaluddin Abdul Rahman mitteilte. Mindestens drei Menschen seien verletzt worden. Dabei handle es sich um eine Frau türkischer Herkunft sowie zwei Malaysier.

Bei dem Beben wurden in der Stadt Ranau im Nordosten der Insel mindestens zehn Gebäude beschädigt. In mehreren Strassen des Bundesstaats Sabah habe es Risse gegeben, hiess es von der Polizei weiter.

Wetter erschwert die Rettungsarbeiten

Helfer brachten zunächst 29 Kletterer in Sicherheit. Doch starker Wind erschwerte nach Polizeiangaben die Rettungsarbeiten zweier Helikopter. Mehr als 100 in- und ausländische Bergsteiger sassen demnach im betroffenen Gebiet fest und warteten auf ihre Rettung.

Der Kinabalu ist mit 4095 Metern der höchste Berg Malaysias. Er liegt in einem Naturpark im Norden Borneos. Der Berg ist populär, weil selbst untrainierte Wanderer den Gipfel über eine einfache Route erreichen können. Bergsteiger suchen sich schwierigere Zugänge.

(nir/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kuala Lumpur - Bei einem Erdbeben ... mehr lesen
Die Erde hatte am Freitag auf Borneo mit einer Stärke von 6.0 gebebt. (Symbolbild)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der ...
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen 
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie zuvor ... mehr lesen  
Beben der Stärke 6,8  Quito - Ein Beben der Stärke 6,8 hat am Mittwochmorgen (Ortszeit) erneut die ecuadorianische Küste erschüttert. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. mehr lesen  
Altstadt von Friaul.
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 8°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Basel 8°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 13°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Bern 7°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Luzern 10°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Genf 8°C 20°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen stark bewölkt, Regen
Lugano 11°C 17°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, starker Regen Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten