Bericht über Waffenlieferung dementiert
publiziert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 09:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 21:59 Uhr

Tel Aviv - Ein Sprecher des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas hat Berichte über ägyptische Waffenlieferungen an die Fatah-Bewegung dementiert. «Diese Berichte sind vollkommen unwahr», sagte Nabil Abu Rudeina.

Laut Berichten habe die Fatah die Waffen mit Zustimmung Israels bekommen.
Laut Berichten habe die Fatah die Waffen mit Zustimmung Israels bekommen.
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Die israelische Zeitung «Haaretz» hatte am Morgen gemeldet, Ägypten habe mit israelischer Zustimmung 2000 Gewehre und Munition an die Fatah geliefert, um sie im Kampf gegen die radikal-islamische Hamas- Bewegung zu stärken.

Dies sei während des jüngsten Treffens zwischen dem israelischen Premier Ehud Olmert und Abbas am Samstag vereinbart worden, hiess es weiter. Israel habe auch zugestimmt, dass mehrere tausend der Fatah nahe stehende Polizisten, die sich in Jordanien aufhalten, in den Gazastreifen einreisen, um dort die Truppen von Abbas zu stärken.

Die Hamas bezeichnete die Berichte als Beleg für die Einmischung des Auslandes in die palästinensischen Angelegenheiten.

Machtkampf

Der gemässigte Abbas und seine Fatah-Bewegung stehen in einem Machtkampf mit der regierenden radikal-islamischen Hamas. Der israelische Ministerpräsident Olmert stand zuletzt unter dem Druck der USA und der Europäer, Abbas zu unterstützen.

Unterdessen drangen Zeichen der Versöhnung an die Öffentlichkeit: Abbas telefonierte offenbar mit Ministerpräsident Ismail Hanija von der Hamas. Es war das erste Telefongespräch der beiden seit Abbas´ Aufruf zu Neuwahlen vom 16. Dezember.

Hoffnungen auf eine Freilassung von Schalit

Auf dem Flughafen von El Arisch auf der Halbinsel Sinai nährte Hanija Hoffnungen auf eine baldige Freilassung des von radikalen Palästinensern entführten israelische Soldaten Gilad Schalit.

Aus ranghohen Sicherheitskreisen hatte es am Dienstag geheissen, die Freilassungen würden vor allem Frauen und Minderjährige betreffen. Im Umfeld von Olmert war dabei von 20 bis 30 der insgesamt etwa 10 000 Gefangenen die Rede.

(fest/sda)

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