Berichte über Einreisebeschränkungen vor G-8-Gipfel in Japan
publiziert: Freitag, 4. Jul 2008 / 15:09 Uhr

Tokio - Japan hat vor dem G-8-Gipfel die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Nach japanischen Medienberichten wird ausländischen Aktivisten und Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen (NGO) die Einreise erschwert.

Acht ausländische Journalisten sind in Japan stundenlang festgehalten worden.
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Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben grössten Industriestaaten und Russlands (G-8) beginnt am Montag in Toyako auf der Insel Hokkaido. Gut 20'000 Polizisten sind im Einsatz, weitere 20'000 in der Hauptstadt Tokio.

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, wurde 19 Mitgliedern der internationalen Bauernorganisation Via Campesina die Einreise nach Japan verwehrt. Die Südkoreaner wollten an einem NGO-Forum teilnehmen.

Am Flughafen nach Vergangenheit gefragt

Die Mitglieder der in Jakarta ansässigen Organisation seien am Vortag am Flughafen danach befragt worden, ob sie in der Vergangenheit an Demonstrationen teilgenommen hätten. Die Einreiseverweigerung sei damit begründet worden, dass ihre geplanten Aktivitäten in Japan «nicht klar» seien.

Viele andere Mitglieder internationaler NGO hätten wegen verzögerter Visa-Formalitäten und stundenlanger Einreiseüberprüfungen ihre Pläne zur Teilnahme an Veranstaltungen zum G-8-Gipfel auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido ändern müssen, hiess es.

Fünf und 14 Stunden lang am Flughafen

Nach Angaben der Bürgerorganisation G8 Media Network wurden acht ausländische Journalisten, die auf Einladung der Organisation zum G-8-Gipfel nach Japan reisten, im Schnitt zwischen fünf und 14 Stunden lang an Flughäfen festgehalten und verhört.

Drei freie Journalisten erhielten nach anderen Angaben eine Einreiseerlaubnis, die nur bis drei Tage vor Beginn des G-8-Gipfels gültig ist.

(dl/sda)

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