Berlin rechnet mit weiteren Vogelgrippe-Fällen
publiziert: Donnerstag, 16. Feb 2006 / 14:51 Uhr

Berlin - Die deutsche Regierung rechnet mit weiteren Fällen von Vogelgrippe unter den tot an der Ostsee aufgefundenen Wildvögeln.

Horst Seehofer sieht eine «gefährliche Tierseuche».
Horst Seehofer sieht eine «gefährliche Tierseuche».
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Auf der Ostsee- Insel Rügen waren am Dienstag die Kadaver von zwei an dem Erreger H5N1 erkrankten Schwänen gefunden worden. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer kündigte im Bundestag ein «rigoroses und konsequentes» Vorgehen gegen die Vogelgrippe an. «Wir haben es mit einer gefährlichen Tierseuche zu tun.» Diese stelle auch eine potenzielle Gefahr für die Menschen dar.

Wegen der sich ausbreitenden Vogelgrippe schickt auch die Liechtensteiner Regierung das Geflügel ab nächstem Montag wieder in den Stall. Der Arrest für Hühner-, Schwimm- und Laufvögel ist anders als im letzten Herbst unbefristet.

Die Stallpflicht auf unbestimmte Zeit wurde wegen der Befürchtung erlassen, das Virus könnte in der Wildvogel-Population weiter verbreitet sein als angenommen. Aufgehoben werden soll die der Stallpflicht erst dann, wenn Ergebnisse international abgestimmter Überwachungsverfahren günstige Resultate liefern.

Strengere Vorschriften in Österreich

Neu gelten in Österreich strengere Vorschriften zum Schutz gegen die Vogelgrippe. In der Steiermark wurde für Geflügel entlang von Seen und Flüssen Stallpflicht angeordnet.

Bereits am Mittwoch hatten die Behörden nach dem Fund von mindestens drei mit dem gefährlichen Virus H5N1 infizierten Schwänen eine drei Kilometer breite Schutzzone um den Fundort Mellach in der Steiermark angeordnet. Zudem darf aus diesem Gebiet Geflügel vorläufig nicht mehr in andere Regionen transportiert werden.

(fest/sda)

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