Berlusconi holt in Umfragen auf - Prodi weiter vorn
publiziert: Freitag, 17. Feb 2006 / 13:37 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Feb 2006 / 14:37 Uhr

Rom - In Rom ist zwischen Regierungskoalition und Opposition eine «Umfrageschlacht» ausgebrochen.

Silvio Berlusconi war in letzter Zeit unermüdlich im Fernsehen unterwegs.
Silvio Berlusconi war in letzter Zeit unermüdlich im Fernsehen unterwegs.
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Noch vor einigen Wochen lag Premierminister Silvio Berlusconi in Umfragen bis zu fünf Prozent hinter seinem Herausforderer Romano Prodi. Aber der Abstand schwindet, denn der Premier kämpft mit einer gross angelegten Fernsehkampagne verbissen um seine zweite Amtszeit. Die Aufholjagd scheint dem Premierminister zu gelingen.

Berlusconi legte gestern eine vom US-Meinungsforschungsinstituts PSB durchgeführte Umfrage auf den Tisch, der zufolge seine Regierungskoalition Prodis Union überholt habe. Laut der von der Forza Italia beauftragten Umfrage liege das «Haus der Freiheiten» mit 48,4 Prozent der Stimmen vorn im Rennen. Die Union folge mit 48,2 Prozent der Stimmen.

«Wir stehen vor einem Kopf-an-Kopf-Rennen, doch die Regierungskoalition ist deutlich auf Aufholjagd. Man muss bedenken, dass sie seit Dezember sieben Prozentpunkte zulegen konnte, während die Opposition zehn Punkte verloren hat», hiess es in der Analyse von PSB.

Linksdemokraten vor Forza Italia

Der Umfrage zufolge seien die Linksdemokraten (DS) mit 25,9 Prozent der Stimmen die stärkste Einzelpartei im Land, gefolgt von Berlusconis Forza Italia mit 24,9 Prozent.

Die Resultate der US-Umfrage sorgen für Unmut bei der Union: Oppositionschef Prodi bestritt ihre Glaubwürdigkeit. «Sowohl nationale als auch internationale Beobachter bezweifeln die Glaubwürdigkeit der Umfrage stark», sagte Prodi.

Aber auch laut dem Meinungsforschungsinstitut SWG stärkt sich die Regierungskoalition dank Berlusconis unermüdlicher Fernsehtour. Nur 4,3 Prozent trennen noch das Regierungsbündnis vom oppositionellen Mitte-links-Block, ergab die Umfrage, die vom oppositionsfreundlichen Wochenmagazin «L´Espresso» veröffentlicht wurde.

(fest/sda)

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