Berlusconi verurteilt Geldstrafe für seine TV-Sender
publiziert: Freitag, 10. Feb 2006 / 01:34 Uhr

Rom - Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat wegen einer Geldstrafe für seine Fernsehsender einen Wutanfall bekommen.

Berlusconi verurteilte die Massnahme als nicht zu rechtfertigende politische Initiative.
Berlusconi verurteilte die Massnahme als nicht zu rechtfertigende politische Initiative.
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Die italienische Medienregulierungsbehörde hatte Berlusconis Fernsehgruppe Mediaset zu einer Strafe von 150 000 Euro verurteilt, weil sie dem Politiker zu viel Sendezeit für seine Wahlwerbung eingeräumt hatte.

Berlusconi verurteilte die Massnahme als nicht zu rechtfertigende politische Initiative. Die Behörde sei nicht mehr unparteiisch, sondern ein Akteur des politischen Kampfes, zürnte der Ministerpräsident.

Mediaset kündigte an, die Entscheidung anzufechten. «Wir dürfen uns nicht isolieren und gegen Schimären kämpfen», riet hingegen der Generalsekretär der Koalitionspartei UDC, Lorenzo Cesa, dem Ministerpräsidenten. In Italien soll im April ein neues Parlament gewählt werden.

(bert/sda)

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