Bern verlängert Rechtschreibe-Praxis
publiziert: Dienstag, 2. Aug 2005 / 18:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Aug 2005 / 08:43 Uhr

Bern - Der Kanton Bern verlängert die Übergangsfrist für die neue deutsche Rechtschreibung um ein Jahr.

Die Schüler werden ein weiteres Jahr nach den bisherigen Regeln schreiben.
Die Schüler werden ein weiteres Jahr nach den bisherigen Regeln schreiben.
4 Meldungen im Zusammenhang
Damit weicht Bern von der Empfehlung der Erziehungsdirektorenkonferenz ab.

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wollte die Übergangsfrist nur noch teilweise verlängern und zwar in den Bereichen, die heute noch umstritten sind.

Dazu gehören die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Worttrennung am Zeilenende und die Zeichensetzung.

Der Kanton Bern hatte Mitte Juli der EDK vorgeschlagen, die bisherige Übergangsfrist nicht nur in Teilbereichen, sondern für das gesamte Regelwerk zu verlängern.

Das von der EDK empfohlene Vorgehen sei nicht praxistauglich und schaffe weitere Verunsicherung bei Lehrerschaft und Schülern, lautete die Begründung.

Vorstoss hängig

Im Kanton Bern ist zum Thema neue deutsche Rechtschreibung noch ein parlamentarischer Vorstoss hängig, der voraussichtlich in der Septembersession behandelt wird.

Erziehungsdirektor Mario Annoni begründete seinen Entscheid damit, diesem Parlamentsentscheid nicht vorgreifen zu wollen.

Das Parlament würde kaum goutieren, wenn die Regierung schon vor der Debatte Vorentscheide treffen würde, sagte Annoni auf Anfrage. Bis jetzt steht Bern mit diesem Entscheid in der Schweiz alleine da.

Weiter nach den Sommerferien

Viele Erziehungsdirektoren seien zur Zeit noch in den Ferien, betonte Annoni.

Er hoffe, dass die Berner-Lösung nach den Sommerferien weitere Anhänger finde.

Ab neuem Schuljahr werden die Berner Schülerinnen und Schüler weiterhin nach den Regeln der neuen Rechtschreibung unterrichtet, alte Schreibweisen gelten aber nach wie vor nicht als Fehler, wie das Amt für Inforamtion mitteilte.

(rr/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Hamburg - Ein Jahr nach Einführung ... mehr lesen
Für die Volksschule ergäben sich nur marginale Änderungen, hiess es.
In der Schweiz wird vor allem das Vorgehen des Rechtschreibrats kritisiert.
Berlin - Die deutschen Kultusminister ... mehr lesen
Mannheim - Im jahrelangen Streit um ... mehr lesen
Der letzte umstrittene Komplex zur Glättung der neuen Schreibweisen steht auf der Tagesordnung.
Definitiv geregelt sind nur die Laut-Buchstaben-Zuordnung, Bindestrich und Gross-/Klein-Schreibung.
Bern - Am 31. Juli endet die ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Verbände Detailhandelsumsätze im März 2020  Bern - Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im März ... mehr lesen  
Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von jeweils 8,4%.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 7°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Basel 11°C 10°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 6°C 7°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeschauer wolkig, wenig Schnee
Bern 6°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Luzern 5°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Genf 6°C 8°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 5°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten