Berner Grosse Rat akzeptiert nachträglich Krähen-Aktion
publiziert: Mittwoch, 16. Feb 2005 / 23:19 Uhr

Bern - Im Kanton Bern könnte die umstrittene Bekämpfung von Rabenkrähen mittels Betäubungsmittel weitergeführt werden. Der Grosse Rat hiess eine entsprechende Motion mit 96 zu 56 Stimmen gut und schrieb sie gleichzeitig als erfüllt ab.

Die Aktion zur Bekämpfung der Berner Krähenplage habe bisher wenig gebracht.
Die Aktion zur Bekämpfung der Berner Krähenplage habe bisher wenig gebracht.
Die Motion zweier SVP-Vertreter gab dem Grossen Rat Gelegenheit, zur Bekämpfung der Überpopulation von Rabenkrähen mit Betäubungsmitteln nachträglich Stellung zu nehmen. Der Vorstoss wurde von links-grüner Seite, aber auch von Teilen der FDP, bekämpft.

Als fragwürdig bezeichneten Sprecher der SP und der FDP, dass das Parlament erst zum Zug komme, nachdem die Aktion durchgeführt und beim Volk schlecht angekommen sei. Man sei nicht bereit, sie nachträglich zu legitimieren.

Zu Gunsten der Motion wurde ausgeführt, die Rabenkrähen würden nicht nur den Ackerkulturen schwer zusetzen, sondern auch anderen Vogelarten und Junghasen. Wer sich gegen die Bekämpfung wende, nehme einmal mehr in Kauf, dass die Sache auf dem Buckel der ländlichen Bevölkerung ausgetragen werde.

Vorschläge erwartet

Die für die Krähenvernichtungsaktion verantwortliche Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch (SVP) sagte, sie erwarte nun Vorschläge ihrer Fachleute, wie man das Problem weiter angehen könne. Geschlossen hinter der Vernichtungsaktion stand allein ihre Partei, die SVP.

Experten wie Niklaus Zbinden von der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach und Hans-Jörg Blankenhorn vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) hielten auf Anfrage fest, dass die Aktion zur Bekämpfung der Berner Krähenplage bisher wenig gebracht habe. Der Bestand werde dadurch nicht nachhaltig verringert.

(bert/sda)

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