
Bern - Nach der verhinderten Anti-WEF-Demo in Bern will die Kantonspolizei mehr als 150 Aktivisten wegen Landfriedensbruch anzeigen. Das teilte sie am Sonntag mit.
Aktivisten aus Zürich und Bern
Die 37 weiblichen und 135 männlichen Personen stammen laut Polizei mehrheitlich aus den Kantonen Bern und Zürich. Bei mehreren Minderjährigen wurden die Eltern informiert.
Die Polizei stellte insgesamt 153 Anzeigen wegen Landfriedensbruch in Aussicht. Weiter werden sich mehrere Demonstranten wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Verstoss gegen das Waffengesetz und Widerhandlungen gegen das Vermummungsverbot zu verantworten haben. Eine Person war zudem polizeilich gesucht worden.
(asu/sda)
Dieses Problem ist halt einfach schon ein altes, meine ich. Seit ... wie lange schon? Da spielt der erste und der zweite Weltkrieg mit hinein und sicher auch nachfolgende Kriege, die oft "regional" begrenzt sind und von denen Sie auch ein paar genannt haben ... Die Liste würde wohl lange, wollte man alle kleinen und grossen Kriege seit dem 1. Weltkrieg aufzählen.
Die Waffenproduktion gehört seit eh und je zu einem grossen Wirtschaftskreis, an dem "WIR", die Schweiz sehr verdient hatten ... Die vielen reichen Familienclans, die es heute noch überall gibt, die zeugen davon.
Wer allerdings nicht den grossen Gewinn aus diesen Kriegsspielen, resp. dem daraus gewachsenen Waffenbedarf, erwirtschaftet hat und hatte, das ist - wieder einmal! - "der kleine Mann", "die kleine Frau", welche, nicht im Büro (!), die relativ schmutzige und harte Arbeit tun und taten!
Dieses Riesengebilde Kriegswaffen- und -material-Produktion, notabene auch für den Einsatz bei der Polizei, nicht nur bei unserer Armee und für den privaten Gebrauch im "Sport", inkl. Jagd und ganz "Privat", ist langsam wirklich zu verkleinern.
Was aber bei der Frage schon zu "klemmen" beginnt, ist, was denn die vielen oft sehr spezialisierten Arbeitskräfte machen sollten, wenn es plötzlich nicht mehr genügend Arbeitsstellen gäbe in ihrem bisherigen Waffenherstellungs-Arbeitsbereich!?
Es gäbe ja schon Ausweichmöglichkeiten. Zum Beispiel im neu an Fahrt gewinnenden Alternativ-Energiebereicht. Dort würden wohl huntertausende von Arbeitplätze neu entstehen, die sicher die meisten von der "Waffenherstellungs"-Industrie nicht mehr gebrauchten Frauen und Männer einstellen könnten!!
NUR, genau diese Unternehmungen scheinen gar nicht prioritär weg zu wollen und in den Zukunftsmarkt investieren zu wollen, meine ich! Ein bisschen schon, aber nicht mit aller Kraft voraus in die andere, neue Zukunft! Ich denke da auch an unsere ... BKW, wo nicht wirklich klar ersichtlich ist, dass man bereit war und es heute nur halbherzig ist, sich darauf auszurichten, dass in Zukunft NUR Alternativenegien gefragt sind - inkl. bestehende Wasserkraftwerke und wenige neue!
Vielleicht realisieren doch schon einige MIT ALLER KRAFT (!?) NEUES ... Davon merkt man aber nicht allzu viel, meine ich!
Ich merke, wenn ich sage, dass noch "nicht allzu viel" imgange ist, dann ist mir bewusst, dass es schon etliches gibt, was realisiert ist oder in Planung sich befindet! Aber halt einfach viel zu wenig. Ich meine, dass mit angezogener Handbremse halt einfach nichts zu gewinnen ist! Da meine ich auch unsere BKW, die zwar tut, ABER eben auch viel zu wenig - bisher ...!
Zu den Statistiken, da meine ich, dass diese sicher wohl auch gelesen werden. Aber Statistiken haben den Mangel, dass diese oft ohne Emotionen "gelesen" werden und vielfach nicht den Nachhall entwickeln, der eigentlich erwünscht wäre - eben, gerade bezgl. der Tatsache, dass sich die Schweiz letztlich auch mitschuldig macht, wenn Waffen aus Schweizer Produktion zu Kriegszwecken eingesetzt werden können ... Ich werde www.admin.ch dann abrufen. Danke für Ihre Info.
Ich weiss selbst auch nicht, wie ich momentan damit umgehen soll. Ich denke aber, dass solches Wissen eigentlich JETZT den Medien auch zur Kenntnis gebracht werden sollte.
Eigentlich müssten die Medien, wenn der Sachverhalt so zutrifft oder starke Indizien dies bestätigen, Informationen an die Öffentlichkeit gelangen lassen! Haben Sie, HeinrichFrei, schon vorgesehen etwas zu unternehmen ... quasi vorzuspuren ?
Eine abschliessende Antwort habe ich natürlich nicht. Die Rüstungsindustrie ist international organisiert. Kein Land produziert mehr autonom. Kleinbestandteile werden von überall her angeliefert und dann irgendwo zusammengesetzt, wie bei der zivilen Industrie. Die Rüstungsindustrie, meist staatlich gestützt, will möglichst viele Produkte verkaufen, wie die übrige Industrie auch. Kriege, Feinde, Spannungen sind da willkommen. Der kleine deutsche Soldat der dann in den Tod geschickt wird, zur Verteidigung Deutschlands, weit hinten am Hindukusch, in Afghanistan, oder vor einigen Jahren auf dem Balkan geschîckt wird zum bombardieren, ist dann nur eine Figur auf dem Schachbrett der Politiker.
Rheinmetall, eine Firma die auch in Zürich produziert, früher unter dem Namen Bührle, verkauft Geschütze und Granaten auch nach China und ist auch mit Russland im Geschäft, also auch mit dem Feind. Die Schweiz verkaufte sowohl dem Iran wie dem Irak Rüstungsgüter, auch während die beiden Staaten miteinander Krieg führten. Auch Indien und Pakistan, die dreimal gegeneinander Krieg führten, wurden von der Schweiz mit Waffen beliefert, legal mit dem Segen des Bundesrates. Es geht also nicht um eine autonome Rüstungsindustrie für unsere Landesverteidigung sondern es geht hauptsächlich um Geschäfte. Der US-Präsident Eisenhower warnte seinerzeit eindringlich von diesem militärisch-industriellen Komplex der eigene Interessen verfolgt und Politiker für seine Deals einspannt und sich wie eine Krake breit macht.
Die grössten Rüstungsfirmen in der Schweiz Rheinmetall (früher Bührle) und Mowag (Mowag gehört dem US-Rüstungskonzern General Dynamics) sind ausländische Firmen die vor allem für den Export arbeiten. Auch die bundeseigene Ruag arbeitet für den Export, produziert aber auch in Deutschland, Schweden, Österreich und Ungarn. General Dynamics ist der fünfgrösste Rüstungskonzern der Erde.
Auf der Website Waffen vom Bodensee wird die Rüstungsindustrie rund um den Bodensee dokumentiert. http://www.waffenvombodensee.com/
Es sind Leute unter anderem aus Friedrichshafen die diese Dokumentation erstellten. Friedrichshafen wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, weil dort viele Rüstungsbetriebe der N* (nicht erlaubtes Wort)s standen. Heute ist Deutschland der drittgrösste Waffenexporteure der Welt, nach den USA und Russland. Deutschland hat nichts gelernt aus dem Zweiten Weltkrieg.
Konsequent wäre dies schon und abolut lobenswert UND dazu religiös-christlich motivierend! ... Dazu stellt sich dann aber noch die Frage nach der eigenen Sicherheit, diese im Ernstfall - den es wohl heute nicht gibt, bei uns, jedoch trotzdem eines Tages sich stellen könnte! DANN müssten wir solche Waffen selbst auch besitzen, zudem eine unserem Land angepasste Armee, die mit diesen Waffen die Schweiz auch wirksam beschützen könnte ..., wenn der Angreifer nicht zu gross und zu stark wäre - Vieles können wir heute nicht oder noch nicht beantworten.
Zurück zur Herstellung von "einfachen" Waffen bis zu komplexen Waffensystemen: Diese, solche muss auch unsere eigene Armee besitzen! Was WIR, unsere Hersteller in der Schweiz selbst herstellen können, das müsste auch so bleiben. Ich denke, einfach aus Selbstschutzgründen.
Das Problem ist nur, dass die Schweiz dafür zu klein ist, wenn wir nur für uns selbst Waffen entwickeln und herstellen würden! Wie ginge dies weiter?
Wissen Sie, lieber Herr Frei, eine abschliessende, plausible Antwort, die moralisch-ethischen Fragestellungen standhalten würde?
Nur ein kleines Detail: Ist Mowag nicht ein schweizerisches Unternehmen ...? Auch wir, Schweizer Unternehmungen verkaufen Kriegsgeräte, meine ich! Vielleicht nicht mehr so unverfroren, wie früher, aber doch noch ..."
Von 1975-2010 exportierte die Schweiz für 14,068 Milliarden Franken Kriegsmaterial, laut der offiziellen Statistik des Bundes. Zu einem grossen Teil gingen diese Ausfuhren an Krieg führende Staaten, in Spannungsgebiete, an menschenrechtsverletzende Regimes und an arme Länder in der Dritten Welt in denen Menschen hungern...
70 Experten in Völkerrecht und Strafrecht stellten vor drei Jahren fest, unter anderem Professor Marco Sassòli von der Universität Genf, dass ein Kriegsmaterialexportverbot wie es in der Kriegsmaterialverordnung festgeschrieben ist, für Länder besteht, die «in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt» sind. Saudi-Arabien, Bahrain, den Emiraten, Pakistan und den Nato Staaten die in Afghanistan und in Libyen Krieg führen und führten, dürften daher keine Waffen verkauft werden.
Heinrich Frei Zürich
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