Berner Zivilschutz probt für eine Massenimpfung
publiziert: Dienstag, 10. Nov 2009 / 14:16 Uhr

Bern - Der Zivilschutz der Stadt Bern hat mit einer Übung getestet, ob sich die städtische Impforganisation bei einem Epidemieausbruch bewähren würde. Dabei kam etwa heraus, dass die administrativen Abläufe mehr Zeit benötigen als erwartet.

Zivilschutzmitarbeiter im Einsatz: Ziel der Impfübung Abläufe, Organisation und Material innerhalb des Impfzentrums zu testen. (Archivbild)
Zivilschutzmitarbeiter im Einsatz: Ziel der Impfübung Abläufe, Organisation und Material innerhalb des Impfzentrums zu testen. (Archivbild)
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Das Verabreichen der einzelnen Impfungen erfolgte dagegen relativ schnell, wie Martin Tschumi, Bereichsleiter Ausbildung und Katastrophenschutz der Stadt Bern, vor den Medien sagte.

Zeckenimpfung für Übungszwecke genutzt

Für die Simulation erhielten innerhalb von vier Stunden in der zum Impfzentrum umfunktionierten Turnhalle Spitalacker 480 Rekruten eine Zeckenimpfung. Diese Impfung hätten die Rekruten im Militär ohnehin erhalten. Nun konnte man sich diesen Umstand für Übungszwecke zunutze machen.

Die Probanden mussten als erstes in einem Wartebereich bereit stehen. Im Falle einer Epidemie würden dort Zivilpersonen mit entsprechenden Aufgeboten zur Impfung warten. Hier würden etwa die Angaben über den aktuellen Gesundheitszustand auf dem bereits ausgefüllten Formular geprüft.

Danach ging es für die Rekruten weiter in eine von vier Impfkojen, wo je eine medizinische Fachperson in Schutzkleidung die Spritzen verabreichte. Die Verantwortlichen wollten auch herausfinden, ob es für das Pflegepersonal überhaupt tragbar ist, während mehrerer Stunden mit Schutzmaske und -handschuhen zu arbeiten.

Ziel der Übung, bei der es um das «Handwerk» ging, war es, Abläufe, Organisation und Material innerhalb des Impfzentrums zu testen. Aufgrund der Ergebnisse wollen die Verantwortlichen allenfalls Anpassungen im Pandemieplan vornehmen.

(zel/sda)

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