Britischer Fiskus wirft Auge auf Ecclestone
Bernie Ecclestone hat nun auch Ärger mit britischen Steuerbehörden
publiziert: Samstag, 24. Nov 2012 / 16:16 Uhr
Gribkowsky hatte Ecclestone beim Verkauf der Formel-1-Rechte der BayernLB auf Kosten der Bank 66 Millionen Dollar zugeschanzt. (Archivbild)
Gribkowsky hatte Ecclestone beim Verkauf der Formel-1-Rechte der BayernLB auf Kosten der Bank 66 Millionen Dollar zugeschanzt. (Archivbild)

München - In der Formel-1-Affäre droht dem Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, neben einer Anklage wegen Bestechung offenbar auch Ärger mit den britischen Steuerbehörden.

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Diese hätten den deutschen Fiskus im Wege der Amtshilfe um zahlreiche Unterlagen aus dem Münchner Ermittlungsverfahren gegen Ecclestone gebeten, berichtete die «Süddeutsche Zeitung» am Samstag. Aus den Dokumenten gehe hervor, wie Ecclestone mithilfe von Tarnfirmen dem früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky mehrere Millionen Dollar zukommen liess.

Das Landgericht München hatte den Ex-Landesbanker im Juni wegen Bestechlichkeit und weiterer Delikte zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Gribkowsky hatte Ecclestone beim Verkauf der Formel-1-Rechte der BayernLB auf Kosten der Bank 66 Millionen Dollar zugeschanzt.

Davon flossen 44 Millionen Dollar als Schmiergeld zurück an Gribkowsky. Der Zeitung zufolge will der britische Fiskus nun wissen, ob Ecclestone stets alles korrekt versteuert habe.

(knob/sda)

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