Bertelsmann schliesst Vergleich im Napster-Prozess
publiziert: Donnerstag, 20. Jan 2005 / 12:03 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Jan 2005 / 10:50 Uhr

Frankfurt - Der Bertelsmann-Konzern hat im US-Gerichtsverfahren um seine finanzielle Unterstützung der Musiktauschbörse Napster einen ersten Vergleich erzielt.

Bertlesmann wird vorgeworfen, die illegale Musiktauschbörse Napster unterstützt zu haben.
Bertlesmann wird vorgeworfen, die illegale Musiktauschbörse Napster unterstützt zu haben.
Der Konzern habe sich mit Bridgeport Music auf die Zahlung von 50 000 Dollar (knapp 60 000 Franken) geeinigt, bestätigte Bertelsmann einen Bericht der New York Times. Bridgeport Music ziehe dafür seine Klage zurück.

Bridgeport war einer der kleineren Ankläger in dem Verfahren, in dem Bertelsmann vorgeworfen wird, durch Investitionen in die Musiktauschbörse Napster dem illegalen Herunterladen von urheberrechtlich geschützter Musik aus dem Internet Vorschub geleistet zu haben.

17 Mio. Dollar Schadenersatz

Wegen der entgangenen Umsätze verlangen die Vertreter der Musikindustrie von Bertelsmann Schadenersatz von rund 17 Mrd. Dollar. Der Güterloher Konzern weist die Vorwürfe als substanzlos zurück. Bertelsmann habe Napster nie kontrolliert.

Zu den Klägern gehören unter anderem die Musikkonzerne EMI Group und Universal Music, Konkurrenten von Sony-BMG, an dem Bertelsmann zur Hälfte beteiligt ist.

Bertelsmann hatte Napster im Jahr 2000 mit einem Darlehen von rund 90 Mio. Dollar unter die Arme gegriffen. Der Konzern wollte die Tauschbörse übernehmen und in einen legalen Abonnenten-Service umwandeln. Napster wurde schliesslich zahlungsunfähig und gehört inzwischen dem US-Softwareunternehmen Roxio.

(rp/sda)

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