Berthod auf dem Weg aufs Podium out
publiziert: Samstag, 27. Jan 2007 / 14:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Jan 2007 / 15:14 Uhr

Marc Berthod konnte die gute Ausgangslage nicht nutzen. Der Bündner, Zweiter nach dem ersten Lauf, schied im Slalom von Kitzbühel auf dem Weg zu einem Podiumsplatz aus. Ein Schweizer Top-Resultat gabs trotzdem: Silvan Zurbriggen sicherte sich Rang 4.

Marc Berthod konnte seine sehr gute Ausgangslage nicht nutzen. (Archivbild)
Marc Berthod konnte seine sehr gute Ausgangslage nicht nutzen. (Archivbild)
Bei der letzten Zwischenzeit hatte Marc Berthod noch 52 Hundertstel vor dem letztlich Zweitplatzierten Mario Matt gelegen. Doch dann fädelte Berthod ein, womit der Traum von einem weiteren Podestplatz platzte.

Zuletzt in Adelboden hatte Berthod mit der Nummer 60 sensationell triumphiert, in Kitzbühel, im Ersatzrennen für Wengen, durfte er nun mit der 17 antreten, doch die brachte ihm kein Glück.

Überzeugender Schwede

Zum Sieg indes hätte es Berthod wohl auch dann nicht gereicht, wenn er durchgekommen wäre. Denn der erst 21-jährige Schwede Jens Byggmark, der schon nach dem ersten Lauf 8 Zehntel vor Berthod gelegen hatte, fuhr auch im zweiten Durchgang ganz stark und errang schliesslich mit 87 Hundertstel Vorsprung auf den Österreicher Mario Matt seinen ersten Weltcupsieg.

Im fünften Slalom des Winters gab es so den fünften verschiedenen Gewinner. Aber zum dritten Mal war es ein Schwede, nachdem Andre Myhrer in Beaver Creek und Markus Larsson in Alta Badia reüssiert hatten.

Ganz aus dem Nichts kam Byggmarks Erfolg nicht. Zum Saisonstart in Levi war er mit Nummer 34 auf Platz 6 gefahren, danach in Beaver Creek wurde er mit der 35 Fünfter, und auch in den zwei weiteren Slaloms klassierte er sich in den Top 10.

Erfreuliche Bilanz trotz Albrechts Ausfall

Neben Berthod schied auch Daniel Albrecht aus, der Elfte und zweitbeste Schweizer nach dem ersten Lauf. Und dennoch schafften es letztlich zwei aus dem Swiss-Ski-Team in die Top 10.

Silvan Zurbriggen verbesserte sich vom 14. auf den 4. Schlussrang und erreichte so sein zweitbestes Slalom-Ergebnis im Weltcup. Besser war er bisher nur im Dezember 2004 als Zweiter in Sestriere. In Kitzbühel fehlten Zurbriggen 13 Hundertstel zum Podium und zu Platz 3, der an den Deutschen Alois Vogl ging.

Gar um 15 Ränge gegenüber dem ersten Lauf verbesserte sich der Bündner Marc Gini, der wie schon im Dezember in Beaver Creek Zehnter wurde und so sein bestes Weltcup-Resultat egalisierte.

Gleichzeitig wurde auch die Frage beantwortet, wer an der WM in Are der vierte Schweizer Teilnehmer sein wird. Sandro Viletta, der ebenfalls noch für einen Startplatz gehandelt wurde, erreichte in seinem dritten Weltcup-Slalom zwar erstmals das Ziel, kam aber nicht über Rang 63 hinaus.

Schlussklassement:
1. Jens Byggmark (Sd) 1:43,74. 2. Mario Matt (Ö) 0,87 zurück. 3. Alois Vogl (De) 1,48. 4. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,61. 5. Benjamin Raich (Ö) 1,67. 6. Felix Neureuther (De) 1,72. 7. Ivica Kostelic (Kro) 1,84. 8. Rainer Schönfelder (Ö) 1,94. 9. Michael Janyk (Ka) 1,97. 10. Andre Myhrer (Sd) und Marc Gini (Sz) 2,01. 12. Manfred Mölgg (It) 2,06. 13. Aksel Lund Svindal (No) 2,16. 14. Giorgio Rocca (It) 2,17. 15. Ted Ligety (USA) 2,20.

16. Pierrick Bourgeat (Fr) 2,26. 17. Alexander Koll (Ö) 2,27. 18. Kalle Palander (Fi) 2,30. 19. Jimmy Cochran (USA) 2,39. 20. Kurt Engl (Ö) 2,75. 21. Reinfried Herbst (Ö) 3,22. 22. Gaetan Llorach (Fr) 3,29. 23. Filip Trejbal (Tsch) 3,97. 24. Giuliano Razzoli (It) 4,05.

Ausgeschieden im 2. Lauf u.a.: Marc Berthod (Sz) und Daniel Albrecht (Sz).

(bert/Si)

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