Berufliche Vorsorge: Abstimmung in der Endrunde
publiziert: Dienstag, 9. Feb 2010 / 11:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Feb 2010 / 12:00 Uhr

Bern - In der Abstimmungskampagne für und gegen die Senkung des Umwandlungssatzes bei der beruflichen Vorsorge wird die Endrunde eingeläutet. Knapp vier Wochen vor dem Abstimmungstermin intensivieren Befürworter und Gegner ihren Kampf um Stimmen.

Die Schlussphase wird bei dieser Abstimmung massgebend sein: Eine Umfrage ergab, dass 39 Prozent der Stimmberechtigten noch unentschlossen sind. (Symbolbild)
Die Schlussphase wird bei dieser Abstimmung massgebend sein: Eine Umfrage ergab, dass 39 Prozent der Stimmberechtigten noch unentschlossen sind. (Symbolbild)
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Die Schlussphase wird bei dieser Abstimmung massgebend sein: Eine Umfrage ergab, dass 39 Prozent der Stimmberechtigten noch unentschlossen sind. Nur 12 Prozent erklärten sich mit der Rentenkürzung einverstanden, und 40 Prozent sagten Nein, wie die von den Gewerkschaften veranlasste Sondierung ergab.

Einen Zacken zulegen will der Wirtschaftsdachverband economiesuisse, der zusammen mit den Versicherern an vorderster Front für die Senkung des Umwandlungssatzes bei der zweiten Säule kämpft. Mit weiteren Inseraten, Wurfsendungen, Flyers und mit Veranstaltungen will economiesuisse das Stimmvolk auf seine Linie einschwören.

Rentneklau-Plakate in Grossformat

Auch die Gewerkschaften und die SP wollen diese und kommende Woche nochmals so richtig in die Pedale treten, und zwar mit dem Aushang ihrer «Rentenklau»-Plakate im Grossformat und mit dem Aufschalten von zusätzlichen Inseraten, wie Hans Hartmann von der Gewerkschaft Unia und SP-Kampagnenchef Peter Lauener sagten. Die SP lässt überdies 100'000 Abstimmungszeitungen nachdrucken.

Nochmals auf die Pauke hauen werden die SP und die Gewerkschaften am 13. und 20. Februar: An diesen beiden Tagen werden zwei gesamtschweizerische Aktionstage durchgeführt, an denen unter anderem auch die Karten zur Berechnung des Rentenverlusts im Falle einer Senkung des Umwandlungssatzes verteilt werden.

Die CVP startet ihre Plakatkampagne zugunsten der Senkung des Umwandlungssatzes am 15. Februar, wie es bei der Partei auf Anfrage hiess. Die FDP beginnt diese Woche mit dem Aushang der Partei-Plakate. Die SVP wird ihr Ja zur Senkung ihrerseits mit einer weiteren Grossauflage der Parteizeitung und mit Inseraten bekräftigen.

(zel/sda)

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Wozu?
Billingue, ich bin kein Jurist. Braucht man aber in diesem Fall auch nicht, weil jeder über die Grundfähigkeit und Logik verfügen sollte zwischen Recht und Unrecht unterscheiden zu können.

Art. 26 ist die Eigentumsgarantie. Auf Platz 27 folgt dann aber gleich die Wirtschaftsfreiheit, ein Recht von dem der Bekannte mit den 500 Wohnungen Gebrauch machte.

Spielt auch keine Rolle denn meine Meinung ist, wer Zwangsenteignung von Privateigentum vorschlägt, der braucht auch keine demokratische Verfassung.
Zukunft anders - aber wie?
Sie selbst wollen ja am 7. März mit NEIN abstimmen. Überall sind jetzt mächtige Plakate, für eine Zustimmung wie auch solche mit der Empfehlung für ein NEIN aufgeklebt Weder JA noch NEIN sind aber eine Lösung für die Probleme die hinter RENTENKLAU verborgen sind. Da hat aber mein Vorschlag doch viele zukunftsweisende Ideen. Diese werden von vielen meiner Kollegen, die wie ich, die Probleme aus der Praxis kennen als revolutionär taxiert. Alle kommen dabei weder aus der Bank- Versicherungs-. oder aus Pensionskassenszene. Alle sind auch Nichtpolitiker . Aus all den Gründen sind sie weitgehend neutral bei der Beurteilung. Ein Anderer hat 500 Wohnungen zusammengerafft.Er gibt zu, das er dies insbesondere zum grossen Teil wegen den Geldern der 2. Säule tun konnte! Er sagt, dass seine Liegenschaften im Schnitt dreimal soviel wert seien als beim Kauf! Er wird seine Millionen weiter vererben könnten! Natürlich seien auch die Mietzinseinnahmen entsprechend ge-
stiegen. Zudem trage er eigentlich kein Risiko, da er ja in grossem Mass mit billigem Fremdkapitalarbeite. Alle obgenannten Tatsachen sprechen so für meinen Lösungsvorschlag. Ihre Beurteilung als Provokation wird wohl aus der Unwissenheit des Art. 26-2 der Bundesverfassung herrühren!
Eigenmietwert
In Irland sind 30% der Menschen Mieter. In der CH sind 70% Mieter. Dass hat schon etwas mit dem Eigenmietwert zu tun.

Das der Staat jungen Paaren unter in die Arme greift, finde ich nicht so toll. Irgendwo her muss dann das Geld wieder kommen.
Ist schon im Netz, ..
... liebe Valerie. So, wie Sie es sagten, unter www.dasmagazin.ch - danke für den Hinweis!
Anteil
Ist eben nicht so einfach. Das ist eben der unterschieden zwischen einer privaten, gebundenen Vorsorge und Sozialversicherungen. Wie im Namen Versicherung schon enthalten, steht die Zahlung in Bezug zu einer bestimmten Leistung die man auch später beziehen kann. Deshalb sagt ich ja mal, es bräuchte eine Anpassung zum Beispiel bei der ALV. Da wird bei Beträgen über 115'000 jetzt nämlich gar nix beigesteuert.

Kaktus hat im übrigen völlig recht. Diese selten dumme Eigenmietwert gehört endlich abgeschafft. Wie würden wir darauf reagieren wenn der Staat uns nicht Steuern vom effektiven Lohn berechnen würde, sondern von dem was wir theoretisch wo anders verdienen würden.

Die Polemik bei dieser Steuer entbehrt jeder logischen Denkweise und hilft nur den Banken weil die Leute immer verschuldet bleiben.
Alle zahlen ihren Anteil an die Sozialversicherungen ...
Diejenigen, die weniger haben, halt weniger als diejenigen, die mehr haben und besitzen!
So einfach wäre es - eigentlich!
Nochmals Eigenmietwert
Eine gute Altersvorsorge wäre auch ein abbezahltes Haus oder eine abbezahlte Eigentumswohnung. Dafür müsste man auf schnellstem Weg den Eigenmietwert abschaffen und den jungen Leuten ermöglichen, einen vom Staat subventionierten Bausparvertrag abschliessen zu können. Es kann doch nicht angehen, dass Haus- und Wohnungsbesitzer alle paar Jahre investieren müssen (auch unnötig) damit die Hypothekarschuld hoch bleibt.

Wer ab 60, 65 Jahren nahezu gratis wohnen kann, braucht auch keine so hohe Rente mehr – ganz einfache Rechnung. Und jetzt soll mir ja kein SPler kommen und behaupten, alle, die ein Haus oder eine Wohnung besitzen, seien reich. Reich sind nur die Banken.
Und dann ein ZK
Einiges mag ja plausibel klingen und entspricht den Tatsachen.

Aber habe ich da in Ihrem Beitrag richtig gelesen?? Zwangsenteignung von Hausbesitzern? Vielleicht auch noch Bundesrat und Parlament durch ein ZK ersetzen mit dem Herrn Parteivorsitzenden?

Also bitte! Ich werte Ihren Beitrag höchstens als Provokation.
Ich bleibe dabei . . .
Schon lange geschrieben aber noch immer TOP-Aktuelle!!!
RENTENKLAU / Kein Zins – und für Alles die Lösung !
Das Pensionskassen-Problem muss radikal neu angegangen werden. Aus
langjähriger Erfahrung sehe ich die Sache seit vielen Jahren in eine üble
Zukunft schlittern. Die schlechte Situation im Pensionskassen(un)wesen
beeinflusst viele Facetten der Arbeits- und Sozialwelt! Statt gelöst wird, wie
vielfach üblich, nur gebastelt und geschoben. Es betrifft ja vor allem die
Zukunft.
Hier nun mein Vorschlag: Es war einmal der kluge Spruch: «Mündelsicher
anlegen» – und er gilt immer noch. Versager in der ganzen
Pensionskassen-Misere sind doch die Gewerkschaften und die SP mit ihren
Mitläufern. Niemand hat sie daran gehindert, das Problem längst selbst an die
Hand zu nehmen. Einmal mehr sind sie dazu unfähig. Das ursprüngliche Prinzip
war doch die Altersfürsorge mit den drei Säulen. Viele Staaten haben uns darum
beneidet. Die erwähnten Institutionen haben andererseits im hohen Mass dazu
beigetragen, dass unser Staat sich liquidiert. Da picke ich nur das raus, was die
Pensionskassengelder angeht. Welches sind die grössten Ausgabeposten bei der
Pensionierung: 1. Mietzins, 2. Steuern, 3. Krankenkasse. Der Weg des
2.-Säule-Geldes geht heute an: Versicherungsgesellschaften, Banken,
selbständige Pensionskassen und ähnliche. Die legen es dann an. Schöpfen viele
Mittel selbst ab. Damit es hoch rentiert, wie wir jetzt wissen, mit viel Risiko. Das
Resultat ist die aktuelle Krise.
Der Änderungsvorschlag sieht wie folgt aus: Die Mittel der 2. Säule gehen direkt
in die eigene Wohnung (wohl via WBG). Die Mieter sind demnach Eigentümer
einer Wohnung, haben daher Schulden, aber diese vermindern sich stetig. Der
Mietzins bleibt. Das bedingt natürlich, dass die jetzigen Eigentümer
(zwangs-)enteignet werden. Problem Verzinsung und Umwandlungssatz sind
damit aber vom Tisch. Wohnungswechsel und vieles andere mehr müssten durch
ein Immobiliengeld «Wohnungs-Bon» geregelt werden. Diese simple Lösung
ändert und regelt sehr vieles. Bei Pensionierung ist dann ein grosser Teil der
Ausgaben bereits bezahlt.
Ergänzung zu meinem Vorschlag „2. Säule-Gelder in eigene Wohnung“.
Verzinsung: In jedem Mietzins ist weit mehr als 4 % Hyp oder EK
Verzinsung eingerechnet.
Ein Argument mehr für meinen Lösungsvorschlag!
Tatsächlich ist es...
nicht unsere Schuld dass so viel Geld in den Pensionskassen fehlt. Die 2.Säule ist ein Obligatorium welches der/die Arbeitnehmer/in und Arbeitgeber/in zu befolgen haben.
Einem solchen Obligatorium untersteht auch die Verwaltung dieser Gelder und die Verwaltungsaufsicht. Da gehört selbst der Bundesrat dazu.

Dem Sparer solche Verluste zu verursachen, dann mehr Beiträge einzufordern und sogar den Umwandlungssatz herab setzen zu wollen ist eine absolute Frechheit und der Versuch das Volk ein weiteresmal zur Kasse zu bitten während dem die Verwaltungsräte dieser Pensionskassen sich satte Sitzungsgelder einstreichen.

Ich werde diesmal im Sinne SP stimmen!!

Ich bin der Meinung dass man von allen Schuldigen (Kassen, Verwaltungsräte und Aufsichtsbehörden sowie von den Banken und deren Bonibezüger) klare Vorschläge verlangt (wenn nötig über eine Initiative) wie sie aus Ihren eigenen Taschen, ohne den Bürger zu belasten, diese Gelder zu ersetzen gedenken.
.
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