Beschäftigung verlagert sich
publiziert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 12:38 Uhr

Neuenburg - Die Schweiz wird punkto Beschäftigung zur Teilzeit- und Dienstleistungsgesellschaft. In Industrie und Gewerbe verschwinden laufend Arbeitsplätze, während immer mehr im dritten Sektor arbeiten - und insgesamt fast ein Drittel nicht Vollzeit.

Ein Drittel aller Schweizer Beschäftigten arbeitet im Teilzeitbereich.
Ein Drittel aller Schweizer Beschäftigten arbeitet im Teilzeitbereich.
Zwischen 2001 und 2005 sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im zweiten und dritten Sektor um 74´800 Personen, während jene der Teilzeitbeschäftigten um 101´800 anstieg. Damit arbeiteten 2005 fast ein Drittel der insgesamt 3,7 Millionen Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) Teilzeit.

Dies geht aus der definitiven Betriebszählung 2001-2005 hervor, welche das Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte. Damit wurde der Trend gemäss der ersten provisorischen Daten bestätigt, welche die Bundesstatistiker bereits Ende Juni veröffentlicht hatten.

Teilzeitarbeit bei Frauen verbreitet

Vor allem bei Frauen ist Teilzeitarbeit nach wie vor verbreitet. 2005 betrug der Anteil 53 Prozent, bei den Männern lediglich 13 Prozent. Mit 37 Prozent mehr als dreimal so hoch als im gewerblich- industriellen Bereich ist die Teilzeitquote zudem im Dienstleistungssektor.

Überwiegend Teilzeit gearbeitet wird in den Branchen Erziehung und Unterricht (59 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (55 Prozent) - zwei Branchen, die einen sehr hohen Frauenanteil aufweisen. Im zweiten Sektor gibt es dagegen keine Branche, die einen höheren Teilzeitanteil aufweist als 25 Prozent.

Geringfügige Veränderungen

Die Beschäftigung insgesamt hat sich im Vergleich zu 2001 nur geringfügig verändert; das Wachstum betrug 0,7 Prozent. Während in Industrie und Gewerbe 3,6 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut wurden, konnte der Dienstleistungssektor einen Beschäftigtenzuwachs von 2,4 Prozent verzeichnen.

Mit einer Zunahme von 43´900 Arbeitsplätzen zwischen 2001 und 2005 weist das Gesundheits- und Sozialwesen das höchste Wachstum im Tertiärbereich auf. Mit einem Anteil von 12 Prozent ist diese Branche überdies mit Abstand die grösste der Schweizer Wirtschaft.

(fest/sda)

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