Beschränkter Ausbau des Bahnverkehrs
publiziert: Mittwoch, 4. Apr 2007 / 12:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Apr 2007 / 19:21 Uhr

Bern - Weil die NEAT-Kosten steigen, ist das Geld für andere Bahnbauten knapp. Der Bundesrat will deshalb den Zimmerberg- und den Hirzeltunnel erst nach 2030 in Angriff nehmen. Auch das dritte Gleis zwischen Genf und Lausanne und der Wisenbergtunnel werden auf Eis gelegt.

Die neuen Bahnknotenpunkte sollen schnellere Verbindungen bringen.
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Der Bundesrat eine Gesamtschau zur Entwicklung der Bahninfrastruktur präsentiert. Der Bericht zeigt auf, wie angesichts der steigenden NEAT-Kosten das verbleibende Geld aus dem mit 30,5 Milliarden Franken dotierten Fonds zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (Finöv) eingesetzt werden soll.

«Um die Finanzen einzuhalten, müssen wir Prioritäten setzen», sagte Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Der Bundesrat wolle dort investieren, wo es für das Schweizer Bahnnetz als Ganzes den grössten Nutzen bringe. Verschiedene wünschbare Projekte müssten deshalb verschoben werden.

Kein drittes Gleis

Nicht berücksichtigt hat die Regierung diverse Begehrlichkeiten von Kantonen und Regionen: Ein drittes Gleis zwischen Genf und Lausanne ist ebenso wenig vorgesehen wie der Wisenbergtunnel zwischen Liestal BL und Olten SO und der Zweispurausbau des Lötschbergtunnels.

Die Reaktionen in den Regionen fielen unterschiedlich aus. Mit Empörung reagierten die Kantone Genf und Waadt: Der Verzicht auf das dritte Gleis zwischen Genf und Lausanne sei «unverständlich und inakzeptabel», teilten sie in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

Dies vor allem angesichts der Tatsache, dass die Reisenden schon heute während der Stosszeiten keinen Sitzplatz fänden - und dass mit einem Anstieg der Nachfrage zu rechnen sei. Genf und Waadt würden sich dafür einsetzen, dass der Entscheid nach der Vernehmlassung oder im Parlament korrigiert werde.

(smw/sda)

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