Beschwerden aus Janukowitsch-Lager
publiziert: Montag, 27. Dez 2004 / 12:48 Uhr

Kiew - Nach der sich abzeichnenden Niederlage des Kandidaten Viktor Janukowitsch bei der Präsidenten-Stichwahl wurden mehr als 550 Beschwerden eingereicht.

Eine Wählern gibt in Kiew ihre Stimme ab.
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Das teilte die zentrale Wahlleitung in Kiew nach Angaben der Agentur Interfax mit. Nach Auszählung fast aller Stimmzettel lag Juschtschenko mit 52,3 Prozent vor Janukowitsch mit 43,9 Prozent.

In absoluten Zahlen erhielt Juschtschenko demnach etwa 2,4 Millionen Stimmen mehr als sein Gegner.

Der Leiter des Janukowitsch-Stabs, Taras Tschornowil, hatte nach Schliessung der Wahllokale von massiven Manipulationen gesprochen, die insgesamt drei Millionen Stimmen ausmachten.

Keine Stimmen von Gehbehinderten

Demnach hätten 1,5 Millionen Wahlberechtigte mit Gehbehinderungen auf Grund der Unstimmigkeiten um das neue Wahlgesetz nicht abstimmen können, weil ihnen die Wahl von zu Hause aus verwehrt worden sei. Die meisten dieser Menschen seien Janukowitsch-Anhänger, sagte Tschornowil.

Zudem seien in der Westukraine, der Hochburg Juschtschenkos, etwa 1,5 Millionen Stimmzettel stellvertretend für Wähler abgegeben worden, die sich am Tag der Wahl im Ausland aufhielten.

Genug Beweise?

Ukrainische Beobachter bezweifelten, dass das Janukowitsch-Lager ausreichend Beweise hat und mit seinen Klagen vor Gericht Erfolg haben wird.

"Der Vorsprung Juschtschenkos vor Janukowitsch ist zu gross, als dass die Beschwerden noch etwas ausrichten können", sagte der Politologe Alexander Litwinenko vom renommierten Kiewer Rasumkow-Zentrum.

(bsk/sda)

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