Bessere Aufsicht über Sterbehilfeorganisationen
publiziert: Donnerstag, 21. Jun 2007 / 17:27 Uhr

Bern - Sterbehilfeorganisationen sollen sich an minimale Standards halten. Der Ständerat will Sterbewillige damit vor Missbräuchen schützen. Folgt ihm der Nationalrat, muss der Bundesrat gegen seinen Willen ein Gesetz erarbeiten.

Hansruedi Stadler sprach von einem Sterbetourismus in der Schweiz.
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Mit 17 zu 9 Stimmen unterstützte der Ständerat eine Motion von Hansruedi Stadler (CVP/UR), die von 31 Mitgliedern der kleinen Kammer mitunterzeichnet worden war.

Die liberale Regelung der Suizidhilfe habe zu einem eigentlichen Sterbetourismus in die Schweiz geführt, sagte Stadler. Es gebe keine genügende gesetzliche Handhabe, um Sterbehilfeorganisationen zu beaufsichtigen.

Bei gewissen Organisationen gäben die Finanzen und die mangelnde Transparenz immer wieder zu Diskussionen Anlass, begründete Stadler den Vorstoss.

Es gelte, mit minimalen Standards schwer kranke und daher besonders verletzliche Menschen vor Missbräuchen zu schützen. «Auch wer nichts tut, übernimmt Verantwortung.»

(rr/sda)

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