Trifft bei Tablets hingegen nicht zu
Bessere Displays begünstigen In-App-Kauf
publiziert: Samstag, 23. Mrz 2013 / 15:40 Uhr
Je besser das Display eines Smartphones ist, umso mehr Geld geben Spieler von Mobile Games für ihre In-App-Angebote aus.
Je besser das Display eines Smartphones ist, umso mehr Geld geben Spieler von Mobile Games für ihre In-App-Angebote aus.

San Francisco/Krems - Je besser das Display eines Smartphones ist, umso mehr Geld geben Spieler von Mobile Games für In-App-Angebote aus. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung von Pocket Gems, wofür verschieden alte Modelle von iPhones, iPads und Andoid-Phones mit dem Kaufverhalten von In-App-Angeboten verglichen wurden.

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Dieses Ergebnis betrifft jedoch nur die Smartphones - bei iPads stimmt diese Korrelation nicht. Andoid-Nutzer mit der höchsten Auflösung kaufen fast zehn Mal mehr In-App-Produkte als andere. Besitzer des iPhone 5 geben zudem vier Mal mehr aus als User des älteren Modells iPhone 3GS.

Versteckte Variable entscheidend

«Es fehlt entweder eine Kontrollvariable wie zum Beispiel die Spielerfahrung. Oder es wurden bei der unabhängigen Variable wichtige Aspekte wie Alter, Geschlecht oder Kaufkraft nicht berücksichtigt, die hinter dem In-App-Kaufverhalten stehen. Der Schluss, dass es die Displaygrösse ist, kann somit auf Augenscheinlichkeit beruhen und ein Methodikfehler sein», stellt Alexander Pfeiffer, Leiter des Zentrums für Angewandte Spieleforschung an der Donau-Universität Krems fest.

«Ich vermute, dass mehrere In-App-Purchases weniger mit der Auflösung des Displays zu tun haben, sondern vielmehr mit dem Alter und dem Einkommen der Besitzer. Als Gegenhypothese könnte man behaupten, dass Personen mit einer höheren Technikaffinität und/oder Statusdrang eher neue Smartphones haben und eher bereit sind, Geld für In-App-Käufe auszugeben», so der Fachmann. Zwar gebe es einen Auflösungsunterschied zwischen dem iPhone 5 und seinen Vorgängern, dieser sei jedoch nicht so signifikant, dass der «Kauf mich»-Button erheblich lesbarer wäre.

Kurze Handyspiele punkten bei Usern

Smartphone- und iPad-Spiele verfolgen unterschiedliche Trends. «Spiele auf dem Handy nutzt man oft rasch an der Bushaltestelle. Sie müssen so aufgebaut sein, dass sie innerhalb von drei, vier Minuten fertig gespielt sind», sagt er.

iPad-Games spielen die Nutzer vielmehr über Stunden, häufig vor dem Schlafengehen. Die gute Grafik sei auf den aktuellen Top-Geräten schon so fortschrittlich wie bei den Konsolen. «Strategie-Spiele beispielsweise eignen sich für das iPad besser. 'Angry Birds' andererseits ist für beide Geräte gut zum Spielen», schliesst Pfeiffer ab.

(tafi/pte)

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