Besseres Sicherheitsmanagement im Schweizer Luftraum
publiziert: Montag, 22. Jan 2007 / 16:17 Uhr

Bern - Die Schweiz hat im Sicherheitsmanagement der Luftfahrt wesentliche Fortschritte gemacht. Zu diesem Schluss kommt das niederländische Luftfahrtforschungsinstitut NLR in einer veröffentlichten Studie.

Das NLR hat überprüft, wie seine 28 Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit aus dem Jahre 2003 befolgt worden sind.
Das NLR hat überprüft, wie seine 28 Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit aus dem Jahre 2003 befolgt worden sind.
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Nach dem Flugunfall von Überlingen 2002 hatte Verkehrsminister Moritz Leuenberger beschlossen, die Sicherheit der schweizerischen Luftfahrt umfassend untersuchen zu lassen.

Der Auftrag ging an das niederländische «Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium» (NLR).

Die vom Bund getroffenen Massnahmen seien richtig und wirkungsvoll, hält das NLR fest. In der Gesetzgebung und bei Skyguide bestehe aber noch Handlungsbedarf.

Auftrag Leuenbergers

Leuenberger hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) und die für die Luftraumüberwachung zuständige bundeseigene Skyguide beauftragt, die an den Bund gerichteten Massnahmen unter dem Namen «Safir» (safety first) umzusetzen.

In seiner Nachprüfung 2006 bescheinigt das NLR der Schweiz Fortschritte im Sicherheitsmanagement. Es hebt die Stärkung der Aufsicht im UVEK-Generalsekretariat, die Verabschiedung des Luftfahrtpolitischen Berichts durch den Bundesrat sowie die Reorganisation und personelle Aufstockung des BAZL hervor.

Das NLR weist aber auch auf noch nicht erledigte Aufgaben hin. So sei die Anpassung der Rechtsgrundlagen für das straffreie Meldewesen und die Reorganisation des BFU noch nicht abgeschlossen. Laut UVEK ist indes eine Revision des Luftfahrtgesetzes in Vorbereitung, welche die notwendigen Neuerungen mit sich bringe.

Bei der Skyguide sind die Ressourcenengpässe - es herrscht ein Unterbestand an Fluglotsen - noch nicht beseitigt. Um dieses Problem zu lösen, prüft Skyguide derzeit eine engere Kooperation mit der deutschen und französischen Flugsicherung und die Einführung zusätzlicher Ausbildungskurse.

(dl/sda)

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