(aktualisiert: 12.09.2008 14:51 h)
Betäubungsmittelgesetz: 4-Säulen-Politik vorgestellt Bern - Ärzte, Angehörige von Drogenabhängigen, Polizeibeamte und Politiker: Über 30 Organisationen unterstützen die Schweizer Drogenpolitik und plädieren für ein «Ja zum Betäubungsmittelgesetz» am 30. November.
(tri/sda)
Über 30 Organisationen unterstützen ein «Ja zum Betäubungsmittelgesetz». (Symbolbild)
«Weil's funktioniert», lautet der Slogan der Kampagne, die in Bern vorgestellt wurde. Nur mit einem Ja zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes könne die Schweizer Drogenpolitik mit ihrer bewährten Vier-Säulen-Politik (Prävention, Therapie, Schadensminderung, Repression) fortgeführt werden.
Gegen die Revision hatte die religiös-konservative Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) mit Unterstützung der SVP das Referendum ergriffen. Für die Revision steht eine breite Allianz aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ein.
Diese argumentiert unter anderem, dass das Gesetz Sicherheit schaffe: Offene Drogenszenen gebe es nicht mehr, die Beschaffungskriminalität sei zurück gegangen. Zudem werde dank differenzierten Therapieangeboten der Gesundheitszustand der Drogenabhängigen verbessert.
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