Forderung von fünf Millionen
Betreibung gegen Burgergemeinde Zermatt eingeleitet
publiziert: Montag, 3. Apr 2000 / 13:50 Uhr

Zermatt VS - Die Emissionszentrale der Schweizer Gemeinden (ESG) hat gegen die Burgergemeinde Zermatt wegen der seit über neun Monaten fälligen fünf Millionen Franken die Betreibung eingeleitet. Eine geplante 100-Millionen-Anleihe zieht die ESG zurück.

Die ESG begründet ihren Schritt in einer Pressemitteilung vom Montag mit den weiterhin ungelösten Probleme der Walliser Gemeinde Leukerbad und der Burgergemeinde Zermatt. Der Rückzug der per Ende April 2000 geplanten Anleihe sei nicht nur für die betroffenen Gemeinden, sondern auch für die ESG äusserst bedauerlich.
Die Burgergemeinde Zermatt und der Walliser Staatsrat hätten entgegen den seit vielen Monaten intensiv geführten Gesprächen keine genügend sicheren Grundlagen zur Wiederaufnahme der Anleihenstätigkeit der ESG schaffen können oder wollen. Und die Fälligkeit von fünf Millionen sei entgegen monatelanger Beteuerungen der Walliser Behörden immer noch offen.

(klei/sda)

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