Betrug bei Internet-Auktionen an der Tagesordnung
publiziert: Mittwoch, 10. Apr 2002 / 11:00 Uhr

Washington - Betrug ist bei Internet-Versteigerungen zumindest in den USA an der Tagesordnung. In den Vereinigten Staaten werden 43 Prozent aller Betrugsfälle im Internet bei Online-Auktionen registriert.

Das heisst es im Jahresbericht der US-Beschwerdestelle für Internet-Kriminalität (IFCC), der zusammen mit der Bundespolizei FBI erstellt wurde.

In einem Fünftel der Fälle wurden demnach ersteigerte Waren nicht geliefert oder nicht bezahlt. In gut 15 Prozent der Fälle werden Schnäppchen vorgetäuscht, obwohl die Waren überteuert sind.

Im vergangenen Jahr gingen fast 50'000 Beschwerden bei der IFCC ein, von denen knapp 17'000 an die Justiz weitergeleitet wurden. Gegen 90 Beschuldigte wurde ein Verfahren eingeleitet.

"Internet-Kriminalität macht Ermittlungen und juristische Verfolgung schwierig, da die Distanz zwischen Täter und Opfer so gross ist", sagte ein FBI-Beamter. Die Behörde rechnet damit, dass die Zahl von tausend Beschwerden pro Woche bald auf tausend pro Tag steigen wird.

(sk/sda)

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