Beutekunst: Viele Objekte noch in Russland
publiziert: Samstag, 19. Mrz 2005 / 09:35 Uhr

Berlin - Russland hält nach Angaben des Präsidenten der Stiftung Preussischer Kulturbesitz, Klaus-Dieter Lehmann, noch eine Million Objekte aus Beutekunst-Beständen zurück.

Klaus-Dieter Lehmann beklagt, dass es bei der Rückgabe von Beutekunst keine Fortschritte gebe.
Klaus-Dieter Lehmann beklagt, dass es bei der Rückgabe von Beutekunst keine Fortschritte gebe.
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Dazu gehörten rund 200 000 Kunstwerke von musealem Rang und mindestens 4,6 Millionen Bücher und Handschriften sowie Archivgut von 3 Kilometern Regallänge, schrieb Lehmann in der jüngsten Ausgabe des Börsenblattes des deutschen Buchhandels. Zur Zeit gebe es kaum Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Rückgabe der Beutekunst.

Seit 1958 habe die Sowjetunion mehr als eine Million Kunstschätze zurückgegeben. Diese Werke bildeten heute das Rückgrat der Sammlungen in Berlin und Dresden. Ohne diese umfangreichen Rückgaben hätte die Museumsinsel keine Zukunft mehr gehabt, es wären eindrucksvolle Architekturhüllen ohne innere Legitimation geworden, schrieb Lehmann.

Informationen konkreter

Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks seien die Informationen über die noch verschollenen Sammlungen konkreter geworden. Noch immer seien 90 Prozent der als unersetzlich bezeichneten Funde des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Russland vermisst.

Dazu zählten die Funde aus Troja, der Goldfund von Eberswalde und das Gold der Merowinger. Auch die Antikensammlung, die Gemäldegalerie, das Museum für Islamische Kunst, die Skulpturensammlung im Bode-Museum und das Vorderasiatische Museums suchten noch immer grosse Werkgruppen, schrieb Lehmann.

(fest/sda)

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