Bevölkerung wächst auch auf dem Land
publiziert: Dienstag, 17. Jul 2012 / 11:24 Uhr

Bern - Die Schweizer Bevölkerung wächst nicht nur in den Städten und Agglomerationen, sondern auch auf dem Land und in den Bergen: Zwischen 2005 und 2010 ist die Einwohnerzahl in diesen Regionen von 4,3 Millionen auf 4,5 Millionen Personen angestiegen.

2 Meldungen im Zusammenhang
Dies entspricht einer jährlichen Zunahme um rund 0,9 Prozent, wie die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) am Dienstag mitteilte.

Im Vergleich mit der gesamten Schweiz wächst die Bevölkerung in der Peripherie allerdings langsamer: Zwischen 2005 und 2010 stieg die Bevölkerung schweizweit durchschnittlich um 1,3 Prozent pro Jahr an - das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als in den Land- und Bergregionen.

In sieben von 81 ländlichen Regionen war die Bevölkerungsentwicklung rückläufig. Vor allem entlegene, eher strukturschwache Regionen wie das Val Müstair GR kämpften nach wie vor mit Abwanderung und Überalterung, schreibt die SAB.

Auf der anderen Seite eruierte die SAB sechs Regionen mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten von mehr als 2 Prozent pro Jahr. Es handle sich dabei vor allem um Regionen im Einzugsgebiet des Bassin Lémanique. Etwa in der Region Gruyère wuchs die Bevölkerung um 2,4 Prozent pro Jahr.

Wirtschaft als Wachstumsfaktor

Die Bevölkerung wächst normalerweise dort am stärksten, wo auch die Wirtschaft zulegt. Dies gilt auch für die ländlichen Gebiete. Zwischen 2005 und 2008 mussten nur die drei Regionen Calanca GR, Bregaglia GR und Davos GR einen Rückgang der Beschäftigung hinnehmen. Die wirtschaftliche Situation der Berggebiete und ländlichen Räume habe sich somit gegenüber den Krisenjahren zu Beginn der 2000er Jahre verbessert, hielt die SAB fest.

Vor allem im industriellen Sektor und im Dienstleistungsbereich seien Arbeitsplätze entstanden. In der Landwirtschaft sind noch 5 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt - in der gesamten Schweiz macht der Anteil der Landwirtschaft 3 Prozent aus.

Wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung sei eine gute Ausstattung mit modernen Infrastrukturen, etwa der Zugang zu Breitbandtechnologien wie Glasfasernetzen, betonte die SAB. Sie hat einen Leitfaden erarbeitet, der den ländlichen Regionen und Berggebieten Möglichkeiten aufzeigt, wie sie sich für den Zugang zu solchen Technologien einsetzen können.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Bald zählt die Schweiz mehr als acht Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Das Bundesamt für Statistik (BFS) ... mehr lesen 3
Schweizer Bevölkerung wächst auf über 8 Millionen Einwohner.
Die Schweiz wird älter - und multikultureller.
Neuenburg - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist Ende 2010 auf ... mehr lesen 2
Die sozialen Netzwerke seien zum Vehikel für strafwürdige Bezichtigungen geworden.
Die sozialen Netzwerke seien zum Vehikel für ...
Warnung der EKR  Bern - Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) hat sich gegen Hassreden und Gewaltaufrufe in sozialen Medien gewandt. Die sozialen Netzwerke müssten auf ihre Verantwortung aufmerksam gemacht werden, fordert die EKR in einer Mitteilung vom Donnerstag. 
Facebook soll gegen Hasstiraden vorgehen Bern - Die Präsidentin der Kommission gegen Rassismus, Martine Brunschwig Graf, zeigt sich besorgt über die ...
Vielen Leuten ist nicht bewusst, dass sie sich auf Facebook öffentlich äussern.
Viele Menschen leisten Mehrarbeit.
Abbau bringt nicht mehr Stellen  Bern - In der Schweiz sind 2013 fast 200 Millionen Überstunden geleistet worden. Das entspricht 105'000 ...  
Titel Forum Teaser
  • Midas aus Dubai 3455
    Echt jetzt? "Der Wissenschaftler ist der Meinung, dass Unterhaltungsmedien ... Do, 21.08.14 10:48
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    moderne Naturwissenschaften - die 2 Seiten der Medaille Die Naturwissenschaft der vergangenen Jahrhunderte hat zweifellos ... Sa, 26.07.14 06:44
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Danke für die Einladung... Nett dass Sie sich gemeldet haben Herr Kyriacou. Keinschaf’s Analogie ... Fr, 25.07.14 04:52
  • keinschaf aus Wladiwostok 2569
    Warum nur dort? Warum müssen denn diese "Fachleute" ihre "Evidenzen" und vor allem die ... Di, 22.07.14 23:32
  • akyri aus Zürich 11
    Ans Denkfest kommen, EdmondDantes1 Sie fragen nach Fakten zur Evolution? Kommen Sie ans Denkfest und ... Di, 22.07.14 22:43
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Antwort an Buffy Hallo Buffy Da scheine ich mit meinem Kommentar „Die ... Do, 17.07.14 02:12
  • Buffy aus Frankfurt 2
    Kommentar - Edit Mein Kommentar bezog sich natürlich auf den Beitrag von EdmontDantes1. ... Mo, 14.07.14 18:00
  • Buffy aus Frankfurt 2
    KREATIONISTEN-ALARM Ich hoffe, dieser fehlleitende Beitrag wird zügig gelöscht. Er ... Mo, 14.07.14 17:54
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 11°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 9°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 12°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 11°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 13°C 18°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 16°C 24°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten