Bevölkerungszahl wächst langsamer
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 10:19 Uhr

Bern - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2005 um 44 000 Personen gewachsen - auf 7 459 100 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die städtische Bevölkerung verliert an Dynamik.
Die städtische Bevölkerung verliert an Dynamik.
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Diese Zunahme ist hauptsächlich auf den Einwanderungs-Überschuss zurückzuführen. Gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist dies die geringste Zunahme seit 2001. In den vergangenen vier Jahren lag das jährliche Bevölkerungswachstum der Schweiz zwischen 50 000 und 58´000 Personen.

Die Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung ist auf einen Geburtenüberschuss (Geburten abzüglich Todesfälle) von 11 800 Personen sowie auf einen Einwanderungsüberschuss (Einwanderungen abzüglich Auswanderungen) von 36 200 Personen zurückzuführen. Sowohl der Geburten- als auch der Einwanderungsüberschuss waren jedoch 2005 geringer als 2004.

Auswanderungsüberschuss bei Schweizern

Seit 1998 kommen mehr Personen in die Schweiz (2005: 118 300) als Personen auswandern (2005: 82 100). Während insgesamt mehr Ausländer in die Schweiz kommen als die Schweiz verlassen (Einwanderungsüberschuss von 44 700 Personen), stellt man bei den Schweizer Staatsangehörigen umgekehrt einen Auswanderungsüberschuss von 8500 Personen fest.

Obschon 2005 die städtischen Gebiete ein leicht höheres Bevölkerungswachstum (+0,6%) als die ländlichen Gebiete verzeichnen (+0,5%), verringert sich dieser Abstand doch tendenziell seit fünf Jahren. Die städtischen Gebiete verlieren also an Dynamik.

Drei Viertel leben urban

Fast drei Viertel (73,3 Prozent) der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz lebten Ende 2005 in städtischen Gebieten. Zugelegt haben hauptsächlich die Gürtelgemeinden der Grossagglomerationen Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne.

Die Kantone mit dem grössten Wachstum waren Freiburg (+1,4%), Appenzell Innerrhoden (+1,3%), Wallis und Zug (je +1,2%) sowie Schwyz (+1,1%). Demgegenüber mussten die Kantone Basel-Stadt (- 0,6%), Appenzell Ausserrhoden (-0,5%) und Glarus (-0,4%) einen Bevölkerungsrückgang hinnehmen.

(ht/sda)

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