Bevölkerungszuwachs in gewissen Bergregionen
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 00:24 Uhr

Bern - Die Schweizer Berggebiete entvölkern sich nicht so stark, wie gemeinhin angenommen. Eine Studie der Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) zeigt, dass einige überdurchschnittlich wachsen.

Das Bergell gehört zu den Gebieten mit fortgeschrittener Überalterung.
Das Bergell gehört zu den Gebieten mit fortgeschrittener Überalterung.
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Wie die Analyse zeigt, verzeichnen 14 Bergregionen der Schweiz ein starkes Bevölkerungswachstum. Es handelt sich dabei hauptsächlich um solche in Agglomerations-Nähe, wie zum Beispiel Einsiedeln oder der Jurasüdfuss.

Zwischen den Jahren 2000 und 2005 hat die Bevölkerung in den Berggebieten um jährlich 0,7 Prozent zugenommen. Dies entspricht genau dem Schweizer Durchschnitt. Die Altersstruktur in den Bergen ist allerdings ungünstiger als im Flachland: Bei den Erwachsenen ab zwanzig liegt der Anteil der über 64-jährigen bei 27,4 Prozent.

Im Rest der Schweiz sind es nur 24,8 Prozent. In 18 der insgesamt 54 Bergregionen ist die Überalterung deutlich fortgeschritten. «Am ältesten sind die Einwohner im Puschlav und im Bergell», sagt SAB-Direktor Thomas Egger. Dort sind über 30 Prozent älter als 64 Jahre.

Weniger Arbeitsstellen

Trotz des generellen Bevölkerungswachstums gibt es 14 Bergregionen, die einen Verlust verzeichnen. Am grössten war die Abwanderung laut SAB in den Regionen Goms, Tre Valli und Glarner-Hinterland-Sernftal.

Während die Bevölkerungszahl der Berggebiete insgesamt leicht zunimmt, sinkt die Zahl der Arbeitsplätze jedoch konstant. Im Vergleich zum Jahr 2001 hat die Zahl der Vollzeitstellen um 3,8 Prozent abgenommen. Heute verzeichnen die Berggebiete noch 530'000 Vollzeitstellen.

(ht/sda)

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