Beziehungen Schweiz-Russland vertiefen
publiziert: Dienstag, 14. Feb 2006 / 12:32 Uhr

Bern - Russland ist dieses Jahr ein Schwerpunktland von Präsenz Schweiz.

Johannes Matyassy will nicht Geschichte aufarbeiten, sondern eine gemeinsame Zukunft planen.
Johannes Matyassy will nicht Geschichte aufarbeiten, sondern eine gemeinsame Zukunft planen.
Die Organisation für Landeswerbung nutzt eine ganze Reihe von Jubiläen als Anlass, um mit über 60 Veranstaltungen das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Die Anlässe werden von Präsenz Schweiz und der russischen Botschaft koordiniert. Es gehe darum, in beiden Ländern ein authentisches Bild der Schweiz und Russlands zu vermitteln, sagten die Botschafter Johannes Matyassy (Präsenz Schweiz) und Dimitri Tscherkaschin am Dienstag vor den Medien in Bern.

Anlass für das «Jubiläumsjahr» sind die Geburt des Mitgründers von St. Petersburg, des Genfers François Le Fort, vor 350 Jahren, die Einrichtung einer schweizerischen Gesandschaft in Russland vor 100 Jahren und die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 60 Jahren, die von 1917 bis 1946 unterbrochen waren.

Blick in die Zukunft

Über das Jahr verteilt finden in Russland wie in der Schweiz Anlässe für ein breites Publikum mit den Themen Politik, Wirtschaft, Kultur, Lifestyle, Tourismus, Wissenschaft und Bildung statt. Am Freitag wird im Historischen Museum Lausanne eine Ausstellung über die Beziehungen «Schweiz-Russland» eröffnet.

Hauptziel des Jahres der Jubiläen sei es nicht, die «heiklen» Phasen der schweizerisch-russischen Geschichte nach der Oktoberrevolution 1917 und im Kalten Krieg aufzuarbeiten, sagte Matyassy. Zwar werde nichts ausgeblendet, aber der Blick richte sich klar in die Zukunft.

Die Jubiläen seien eine ideale Plattform, die moderne Schweiz in Russland und den Reichtum der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu thematisieren, sagte Matyassy. Insgesamt sind 60 Projekte mit einem Volumen von 2,3 Millionen Franken schon geplant. Weitere dürften folgen.

(rr/sda)

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