Beziehungen Schweiz - Türkei normalisieren sich langsam
publiziert: Donnerstag, 11. Sep 2008 / 17:56 Uhr

Bern - In Bern haben der türkische Aussenminister Ali Babacan und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey die Intensivierung der Beziehungen begrüsst. Künftig soll die Zusammenarbeit in Wirtschafts-, Energie- und Terrorismusbekämpfungsfragen enger werden.

Bundesrätin Micheline Calmy Rey empfängt den Türkischen Aussenminister Ali Babacan in Bern.
Bundesrätin Micheline Calmy Rey empfängt den Türkischen Aussenminister Ali Babacan in Bern.
Beim offiziellen Arbeitsbesuch Babacans in der Schweiz unterzeichneten die beiden Aussenminister einen Zusatz zu einem Memorandum of Understanding von 2001, das die politischen Gespräche institutionalisiert. Damit stehen neu auch die Themen Umwelt, Migration und Tourismus regelmässig auf der Traktandenliste.

«Unsere Beziehungen werden immer häufiger und wir haben den Willen, eine Lösung zu finden, wenn es ein Problem gibt», sagte Calmy-Rey vor Journalisten. Sie zeigte sich erfreut, dass die Gespräche über Wirtschaftsfragen wieder aufgenommen worden seien.

An der Medienkonferenz wurde auch angekündigt, dass Bundespräsident Pascal Couchepin im November die Türkei besuchen werde. Die Reise anlässlich des 80. Jubiläums der diplomatischen Beziehungen sei ein «wichtiger Besuch für die Beziehungen der beiden Länder», sagte Babacan.

Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern war nicht immer einfach. Die Frage, ob die 1915 vom Osmanischen Reich verübten Massaker an Armeniern Völkermord seien, hat mehrfach zu Spannungen zwischen der Schweiz und der Türkei geführt.

Der Bundesrat weigert sich, den Völkermord anzuerkennen; dagegen hat der Nationalrat Ende 2003 den diesen offiziell anerkannt.

(smw/sda)

Mark Twain
hat, glaube ich jedenfalls, in seinen Memoiren geschrieben, dass seine Mutter eine sehr religiöse Frau gewesen sei, die jeden Sonntag brav zur Kirche ging um das "Wort Gottes" zu hören. Sie hatte zu Hause schwarze Sklaven und machte sich überhaupt keine Gedanken darüber, dass dieser Zustand auch nur im Geringsten unnatürlich und ungerecht sein könnte, so etwas wäre ihr nicht einmal in den Sinn gekommen, denn auch in der Kirche hörte sie immer wieder, dass das absolut gottgefällig und gerecht sei! Mark Twain zog daraus seine Konsequenzen.
Es ist nur ein Beispiel, wie eine Religion - hier die christliche, also die, die die Menschenliebe im Zentrum der Lehre hat - völlig falsch liegen kann. Es hilft nichts, man muss nachdenken, nachdenken wie M. Twain!
Vielen Dank noch an thomy für seine Hilfe gestern! Ich hatte ein paar Gedanken geäussert ohne auch nur irgend eine Wertung vorzunehmen, und schon wurde ich runter gemacht. Gedanken können gefährlich sein, hier wie da! Und bei E. Fromm habe ich einmal gelesen, dass unterdrücktes Unbewusstes heftig eruptieren kann, wenn man daran rührt. (Bei der Psychoanalyse sei das ein bekanntes Phänomen- man belehre mich, wenn ich da etwas missverstanden habe!)
Das ist wohl das Schwierigste, was man sich zur Zeit ...
... selbst beantworten kann, was der Islam für uns bedeutet, resp. ob wir uns mit Korangläubigen aktiv und in gegenseitigem Vertraeuen verständigen sollen ... oder eben doch nicht!

Der Islam, wie er von Gemässigten gelebt wird, ist, meines Wissens, nicht aggressiver, als christlicher Fundamentalismus ... aber fordernd!

Der Islam, der sich aber auch in Terrorismus und Bekämpfung von Andersgläubigen zeigt, dieser Islam ist, meines Erachtens, gefährlich!

Extremer Katholizismus ist für viele tausende von in Afrika lebende Menschen aber auch gefährlich - lebensgefährlich sogar.
Das ausgesprochene Kondombenutzungsverbot hat bereits tausende von Toten gefordert. Menschen in armen Gegenden von Afrika und in anderen Regionen der Erde befolgen dieses Verbot, weil es diese Kirche so vorschreibt, und benutzen eben keine Kondome ...

Die Ergebnisse sind uns hier in Europa sehr bekannt - besonders auch aus Südafrika, wo sich Tausende aus diesem Grund mit AIDS angesteckt haben ... Also ist diese christliche Kirche auch nicht gewaltfrei ...

Also, was bleibt?

Ich meine, reden wir miteinander und bleiben wir wachsam, aber gleichzeitig auch vertrauensvoll dort, wo wir uns versichert haben, dass Vertrauen gegeben werden kann!

Dies einige Gedanken dazu ...
nö... so nicht
nein, so habe ich keine lust zu antworten. ich bezweifle mal ganz arg, dass sie ein kenner des koran sind und hier einzelne stellen daraus zitieren. diese zweifelhaften stellen würden wir ohne mühe auch in der bibel finden oder in etwelchen anderen religiös-eifrigen büchern. also würden wir hier einfach eine verbale schlacht mehr führen auf dieser erde, welche religion nun führend, welche besser, welche sinnvoller, welche menschlicher, welche göttlicher, welche fehlerhafter, welche perfekter usw ist! ich habe dazu wirklich keine lust mehr, denn für mich sind religionen allesamt teufelswerk und lediglich machtkonstrukte. da ist keine wahrer als die andere... sondern missbraucht!

wie diese menschen als göttliche kreaturen miteinander umgehen ist schauderhaft.... egal welche gesinnung sie haben. und wie sie mit der erde als göttlichem geschenk umgehen ist ebenfalls nur noch traurig und frustrierend. aber da haben die religionen ganz dicke mitgewirkt... alle!

nein.... auf diese weise diskutiere ich nicht mehr - keine lust - schlagt euch selber!
Tatsachen und Fragen
Das Massaker an den Armeniern war ein Völkermord an Christen bei dem 300 000 bis 1,5 Millionen Menschen umgebracht wurden,die belegt die Geschichte.Ali Babacan hat sich mit seiner Antwort clever herausgehalten.Ein Dialog zum Thema Migration wird hoffentlich nicht zu mehr Zugestàndnisse an den Islam führen,dies wäre gefährlich.Intergrieren wolle und können sich die Migranten nicht,denn dies wiederspräche dem Koran.Terrorbekämpfung ist auch so eine Sache! Die Terroristen tun was der Koran vorschreibt,Sure 2,216 Der Kampf mit der( Waffe) ist euch von Allah vorgeschrieben worden unsw.(siehe Kampfbefehle Allahs Internet) Die Türkei ist Islamisch,kann also kaum den Terror bekämpfen,dies käme einem Verleugnen des Koran gleich.Wahrscheinlich sehen unsere Aussenministerin und Babacan im Terrorismus nicht den gleichen Feind.Ich freue mich auf Antworten.
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