Graubünden für den Personenschutz zuständig
Bilderbergkonferenz findet in St. Moritz statt
publiziert: Dienstag, 3. Mai 2011 / 14:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Mai 2011 / 20:12 Uhr
Barbara Janom Steiner wird auch an der Bilderbergkonferenz teilnehmen.
Barbara Janom Steiner wird auch an der Bilderbergkonferenz teilnehmen.

Chur - Die Bündner Regierung hat bestätigt, dass die diesjährige Bilderberg-Konferenz in St. Moritz stattfindet. An diesen verschwiegenen Konferenzen treffen sich seit 1954 einflussreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Militär, Medien, Politik und Adel.

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Am Treffen im Oberengadin anwesend sein werden auch der Bündner Regierungspräsident Martin Schmid und Justizdirektorin Barbara Janom Steiner. Ansonsten hüllte sich die Regierung in Chur am Dienstag an der monatlichen Zusammenkunft mit Medienvertretern zu Fragen über den Zeitpunkt und den genauen Veranstaltungsort der Konferenz in Schweigen.

Unbestätigt blieben Medienberichte, wonach die Konferenz vom 9. bis 12. Juni im Luxushotel Suvretta House in St. Moritz veranstaltet wird. Es handle sich um einen privaten Anlass, zu dem keine weiteren Auskünfte erteilt würden, sagte Justizdirektorin Barbara Janom Steiner.

Bilderberg ist der Name eines Hotels in Holland, wo im Mai 1954 die erste Konferenz durchgeführt wurde. An den Treffen, über die nie etwas nach aussen dringt, geht es nach Angaben der offiziellen Webseite der Konferenz vor allem um Aussenpolitik und internationale Wirtschaftsfragen.

Einflussreiche Teilnehmer

Die Liste der jeweils rund 120 Teilnehmenden wird im Anschluss an die Treffen veröffentlicht. Aus diesen Listen geht hervor, dass es sich bei den Teilnehmenden um einflussreiche Persönlichkeiten vor allem aus Europa und Nordamerika handelt.

Der Schweizer Banker Josef Ackermann war mehrere Male dabei, Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella war 2010 mit von der Partie. Ein sehr häufiger Konferenz-Besucher war der frühere US-Aussenminister Henry Kissinger.

JUSOs kündigen Gegenveranstaltung an

Auch Bill Clinton war schon an einer Konferenz, ebenso die niederländische Königin Beatrix, der ehemalige italienische Ministerpräsident Romano Prodi sowie die früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder.

Die Jungsozialisten Graubünden (JUSO) wollen während der Konferenz eine Gegenveranstaltung durchführen unter dem Motto: «Mensch vor Markt - Mehr Demokratie wagen». Der Anlass soll am 11. Juni auf dem St. Moritzer Dorfplatz über die Bühne gehen, wie die Partei mitteilte.

(bg/sda)

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Gehört offenbar dazu: Henry Kissinger
Die wahren Mächtigen
Also ein Machtinhaber Treffen.

Joe Ackermann, Bundeskanzler von Deutschland und
Vasella, Wirtschaftsdiktator von der Schweiz.

Da wird sicher gefachsimpelt wie man am besten dem Volk vorgaukelt, die gewählten Kanzler, Präsidenten, Premierminister etc. seien am Drücker und nicht diese Herren (und Damen).
Ausserdem werden sicher weiterhin die Strategien verfolgt wie man die Wirtschaft über alles stellt und weiterhin den Mittelstand in Europa langsam ausbluten kann zugunsten der Reichen und Superreichen, so dass der Mittelstand es gerade nicht merkt.
Die neue Religion: Wirtschaftswachstum schnell und unnachgiebig, soll verbreitet werden, so dass der Pöbel es auch glaubt, auch wenn er darunter ächzt.
na bravo!
Damit macht Janom Steiner für sich und die BDP Wahlwerbung vom Allerfeinsten, und Schmid glaubt anscheinend, im richtigen Boot mitzuschippern.
Ist es nicht rührend, wie sehr sich unsere Volkszertreter mit allen Mitteln darum bemühen, dass es der Schweiz gut geht?
Das riecht für mich penetrant nach Verflechtung - und könnte im Herbst eine Klatsche einbringen ...

Die JUSOS sollten sich mehr mit der Realität auseinander setzen, anstatt zu versuchen, den Führern ihrer Mutterpartei nachzueifern.
Mensch und Demokratie, zwei Themen, die bei den 'Bilderbergern' ganz sicher keine sind!

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