Bildung grösster Ausgabenposten
publiziert: Donnerstag, 10. Nov 2005 / 12:45 Uhr

Bern - Bund, Kantone und Gemeinden haben 2003 am meisten für die Bildung ausgegeben. Dicht folgte bei den Ausgaben jene für die soziale Wohlfahrt.

Die öffentliche Hand gibt viel für Bildung aus.
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Beide Posten machten je einen Fünftel der Staatsausgaben aus.

Wie die Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren (FDK) mitteilt, stiegen die Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden 2003 um 1,5 Mrd. auf 135,8 Mrd. Franken, was 31,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) ausmachte.

Die Einnahmen sanken um 4,8 Mrd. auf 129,8 Mrd. Franken. Daraus resultiert ein Ausgabenüberschuss von knapp 6 Mrd. Franken.

26,56 Mrd. Franken für Bildung

Grösster Ausgabenposten war 2003 die Bildung, die mit 26,56 Mrd. Franken 19,6 Prozent der Ausgaben der öffentlichen Verwaltung ausmachte. Sie verdrängte die soziale Wohlfahrt vom ersten Platz. Dafür wurden 26,48 Mrd. Franken ausgegeben - 19,5 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben.

In den achtziger Jahren hatte der Anteil der sozialen Wohlfahrt an den Gesamtausgaben bei 14,2 Prozent gelegen. Vor allem der Ausbau des Sozialstaates, der wachsende Anteil der Rentner und die höhere Zahl der Arbeitslosen haben die Sozialausgaben in die Höhe getrieben.

Wie schon in den Vorjahren absorbierten Soziales und Gesundheit zusammen einen Drittel der staatlichen Ressourcen.

Armeekosten ein wenig gesunken

Der Anteil der Landesverteidigung an den Ausgaben sank von 3,8 auf 3,7 Prozent. Mit 5 Mrd. Franken waren die Wehr-Ausgaben 2003 kleiner als die Ausgaben für Justiz, Polizei und Feuerwehr (7,9 Mrd.), aber grösser als für Umwelt und Raumordung sowie Kultur und Freizeit (4,9 respektive 4,2 Mrd.)

Die Ausgaben für Verkehr sanken von 10,9 auf 10,3 Prozent. Das macht 14 Mrd. Franken aus.

Fast drei Viertel der öffentlichen Einnahmen von 129,8 Mrd. Franken flossen aus den Steuern. Allerdings gingen die Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr von 97,2 auf 96 Mrd. zurück.

Schuldenberg von 241,2 Mrd. Franken

Der staatliche Schuldenberg wuchs 2003 auf 241,2 Mrd. Franken, das sind 20,7 Prozent mehr als 1999 (199,8 Mrd.). Die Schuldenquote (Anteil Staatsschulden am BIP) einschliesslich Sozialversicherungen stieg 2003 auf um einen Prozentpunkt auf 55,5 Prozent.

(smw/sda)

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