Brasilien plant Fabrik
Billige Impfstoffe für arme Länder
publiziert: Dienstag, 29. Okt 2013 / 08:26 Uhr
Brasilien will billige Impfstoffe für arme Länder produzieren.
Brasilien will billige Impfstoffe für arme Länder produzieren.

Rio de Janeiro - Brasiliens Regierung hat die Produktion von Impfstoffen gegen Masern und Röteln zu Billigpreisen angekündigt. Von 2017 an sollen insgesamt 30 Millionen Dosen des Doppelimpfstoffes vor allem nach Afrika aber auch nach Asien und Lateinamerika exportiert werden.

3 Meldungen im Zusammenhang
Dazu werde das Ministerium 1,6 Mrd. Reais (rund 650 Mio. Fr.) für den Bau einer Fabrik in Santa Cruz im Westen Rios bereit stellen, sagte Gesundheitsminister Alexandre Padilha in Rio de Janeiro. Die Impfstoff-Dosis soll zum weltweit niedrigsten Preis von 0,54 US-Cent abgegeben werden.

Die Produktion liegt beim Immunbiologischen Institut Bio-Manguinhos der öffentlichen Stiftung «Fundación Instituto Oswaldo Cruz» (Fiocruz). Das Projekt wird in Partnerschaft mit der Bill & Melinda-Gates-Stiftung umgesetzt, die 1,1 Mio. US-Dollar für Forschung und klinische Entwicklung spende.

Die Dosen würden dann von der Stiftung gekauft und an die ärmsten Länder weitergegeben. In Brasilien selber sind Masern und Röteln seit 2000 beziehungsweise 2009 ausgerottet.

(bg/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Langen - Neue Hoffnung im Kampf ... mehr lesen
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Viele somalische Eltern sind gegen Impfungen.
Ehemaliger Arzt Andrew Wakefield soll somalische Mütter beeinflussen mehr lesen
Genf - Microsoft-Gründer Bill Gates wirbt um Unterstützung für Impfprogramme ... mehr lesen
Bill Gates will Impfprogramme unterstützen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Bürostuhl mit oder ohne Rollen?
Bürostuhl mit oder ohne Rollen?
Publinews Um richtig arbeiten, lernen und sich auf Prüfungen vorbereiten zu können, ist der passende Arbeitsplatz notwendig. mehr lesen  
Publinews Coronavirus in der Luft nachweisen  Dübendorf, St. Gallen und Thun - Einem Team von Forschern der Empa, der ETH Zürich und des Universitätsspitals ... mehr lesen  
Ein neuer optischer Sensor könnte verwendet werden, um Konzentrationen des Virus an stark frequentierten Orten zu messen.
Publinews Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich seit Jahren hoher Beliebtheit bei den Deutschen. Der Trend, Nahrungsmittelergänzungsmittel zu verwenden, stammt aus den USA. In den USA finden sie bereits seit Jahren regelmässigen Einsatz und werden täglich benutzt. mehr lesen  
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 18°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 14°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 11°C 15°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 11°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 12°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 13°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 19°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten