Birma-kritische UNO-Resolution gefordert
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 07:28 Uhr

New York - Der UNO-Sicherheitsrat soll die birmanische Militärjunta nach dem Willen der US-Regierung in einer Resolution zur Einleitung eines Demokratisierungsprozesses auffordern.

Sean McCormack will mehr Druck auf Birma ausüben.
Sean McCormack will mehr Druck auf Birma ausüben.
«Die internationale Gemeinschaft muss weiter Druck auf das birmanische Regime ausüben, damit dieses seine Politik ändert», erklärte der Sprecher des US-Aussenministeriums, Sean McCormack, am Mittwoch in Washington.

Die USA unterstützten eine entsprechende UNO- Resolution, die auch auf die «ungerechtfertigte Inhaftierung» der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hinweise.

Ungeachtet aller Aufrufe der internationalen Gemeinschaft hatte die Militärjunta in Birma am Samstag den Hausarrest für Suu Kyi erneut verlängert.

Minderheiten unterdrückt

Die Oppositionsführerin verbrachte in den vergangenen 17 Jahren insgesamt zehn Jahre unter Hausarrest oder im Gefängnis.

Birma wird seit 1962 von Generälen regiert. Minderheiten werden in dem Land brutal unterdrückt.

Rund eine Million Burmesen gelten als interne Vertriebene. Im angrenzenden thailändischen Norden leben in Lagern über 180.000 Flüchtlinge, die vor der Diktatur fliehen mussten.

(rr/sda)

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