Bis 2015 200´000 Studierende an Schweizer Hochschulen
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 13:51 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 14:11 Uhr

Neuenburg - Die Zahl der Studierenden an Schweizer Hoch- und Fachhochschulen dürfte von gegenwärtig 169´500 bis 2015 um 16 bis 21 Prozent auf 192´000 bis 200´000 Studierende anwachsen - je nach Szenario des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Das Wachstum der Studierendenzahlen wird voraussichtlich bis 2012 kräftig bleiben.
Das Wachstum der Studierendenzahlen wird voraussichtlich bis 2012 kräftig bleiben.
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Das Wachstum der Studierendenzahlen wird voraussichtlich bis 2012 kräftig bleiben und sich danach aufgrund der erwarteten Bevölkerungsabnahme verlangsamen, wie das BFS in seinen «aktualisierten Hochschulszenarien» mitteilte.

Diese Zahlen bestätigen weitgehend die Ergebnisse der Szenarien 2005- 2014. Die Bestände der universitären Hochschulen dürften danach von gegenwärtig 113´800 auf 130´000 bis 135´000 Studierende anwachsen.

Bei den Fachhochschulen wird ein Wachstum von 53´400 Studierenden (ohne Mastersufe) auf knapp 62´000 bis 65´000 vorausgesagt.

Kurzfristig dürften sich an den Universitären Hochschulen die Bestände in den Rechtswissenschaften am meisten vergrössern, während jene der Wirtschaftswissenschaften weiter schrumpfen. Bei den Fachhochschulen prognostiziert das BFS vor allem im Fachbereich Gesundheit den stärksten Bestandeszuwachs.

Um 2009 werden ungefähr gleich viele Hochschul-Abschlüsse an Männer wie an Frauen vergeben werden. Die Frauenquote bei den Diplom/Master- Abschlüssen dürfte sich dann bei 52 Prozent einpendeln.

Wie schon in den letzten Jahren beobachtet wurde, werden mehr Studierende nach dem Masterabschluss (Lizentiat, Diplom) den Doktortitel anstreben. Als Gründe nennt das BFS den Zustrom von Frauen und ausländischen Studierenden zum Doktorats-Studium.

Machten Frauen 1996 nur 30 Prozent der Doktoranden aus, so werden sie 2015 49 Prozent erreichen. Je nach Szenario wird an den Universitäten bis 2015 der Anteil der Frauen, die einen Doktortitel erwerben, um 45 bis 60 Prozent anwachsen, jene der Männer nur um 9 bis 12 Prozent.

(fest/sda)

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