Bis zu 50'000 Erdbeben-Tote
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2010 / 17:54 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Jan 2010 / 02:51 Uhr

Port-au-Prince - Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti muss nach Schätzungen der haitianischen Rot-Kreuz-Gesellschaft mit bis zu 50'000 Toten gerechnet werden. Weitere drei Millionen Menschen seien entweder verletzt oder obdachlos geworden.

3 Mio. Menschen sind gemäss Rot-Kreuz-Gesellschaft entweder verletzt oder obdachlos.
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Niemand könne jedoch derzeit eine genaue Zahl bestätigen, sagte Victor Jackson vom Roten Kreuz Haitis. Das Rote Kreuz gehe jedoch davon aus, dass beim Beben zwischen 45'000 und 50'000 Menschen getötet worden seien.

Am Dienstagnachmittag Ortszeit hat die Erde auf Haiti mit einer Stärke von 7,0 gebebt. Das Epizentrum lag nur rund 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

In der Stadt leben rund 1,2 Millionen Menschen. Viele Häuser sind nur sehr schlecht gebaut. Kaum ein Haus in Port-au-Prince überstand das Beben unbeschädigt. Auch der Präsidentenpalast, zahlreiche Ministerien und der Hauptsitz der UNO-Mission in Haiti stürzten teilweise in sich zusammen.

(bert/sda)

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Ich dachte mir schon, bei Ihnen, dass Sie Mitgefühl haben ...
Das sagte ich nicht, um speziell Sie zu erinnern, sondern weil ich weiss, dass es leider allzuviele gut Verdienende gibt, die nichts spenden, auch wenn Not dies eigentlich verlangen würde.

Bezgl. Geld, da meine ich, dass wir dieses ja an anerkannte Hilfswerke, in diesem Fall eben an die bekannt gegebene Postkonto-Nr senden können. Dabei dürfen wir die Gewissheit haben, dass mit grosser Sorgfalt dafür gesorgt wird, dass diejenigen auch möglichst rasche und gezielte Hilfe bekommen, die diese auch benötigen!
meine längst schuldige Antwort
Lieber thomy, endlich schreibe ich Ihnen zurück. Das mit dem nationalen Spendentag ist nichts für mich, ich käme mir sonst vor wie ein Herdentier. Selbstverständlich habe ich trotzdem etwas gegeben.

Auf der SRK Homepage http://www.redcross.ch/ können Sie angeben, wieviel Sie spenden möchten und dann direkt mit Kreditkarte bezahlen oder einen ES kommen lassen. Ich habe mit Kreditkarte bezahlt.

Auch ich empfinde Mitgefühl mit diesen Opfern, vielleicht habe ich das zuwenig klar ausgedrückt.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Grösste Katastrophe
Haiti's grösste Katastrophe war und ist die Regierung. Das wird leider wahrscheinlich auch so bleiben.
Das ist die bessere, friedlichere Antwort, die Sie, ...
... caissa, da an Midas gegeben haben. Danke dafür. Ich sehe das auch so.

Ich meine auch, nun ist Haiti vorrangig aktuell, für den Moment. Sobald die Rettungsmaschinerie angelaufen ist und so viel Geld wie möglich gesammelt wurde, dann wird sich die Welt wieder einem anderen Problem zuwenden (müssen!) und sich dort engagieren - während - eben z.B. - in Haiti die Rettungs- und Helferteams weiter arbeiten. Zum Teil ja jahrelang, wie man auch aus den Zunami-Gebieten gehört hat!

Die nächsten Katastrophen sind teilweise ja absehbar und man könnte, wenn die Warner nur gehört würden, sich zumindest teilweise darauf vorbereiten. Geschehen tun sie sowieso!
Auch im Fall Haiti, da hat einerseits die Natur sich bemerkbar gemacht - die Tierwelt hat die bekannten und eindeutigen Verhaltensweisen gezeigt .... Offenbar hat dies niemand richtig zu deuten gewusst ....! Vielleicht gab es halt bei den 1.5 Millionen Einwohnern der Heuptstadt von Haiti niemand, der solche Zeichen kennt und deuten konnte - oder niemand hat ihnen geglaubt. Zu dieser Sache habe ich aber noch nichts gelesen ... oder gehört.
Midas, ich zweifle die...
Wahrheit nicht an.
Ich bin selber 9 Jahre in Afrika umhergereist und habe dort gearbeitet. Viel Schlechtes und Ungerechtes gesehen und erlebt. Genug jedenfalls um Ihren Frust zu verstehen.

Nur der Zynismus im falschen Moment hat mich gestört. Das Problem Darfur steht schon seit Jahren, Kriegsopfer werden verursacht von Menschen genau so wie Sextourismus. Dafür kann man nun doch nicht das Leiden der Haitianer durch eine Naturkatastrophe, ignorieren.

Natürlich, die Duvalier-Millionen sollten ausgelöst werden zugunsten des Volkes. Natürlich gibt es viele Krisenregionen mit tausenden Opfern als Folge von Misswirtschaft, falscher Politik, Religionswut etc., aber das kann doch die momentane Situation nicht ändern. Zudem ist nicht alles vorherige Leid auf Haiti menschengemacht. Da gab es auch immer wieder die Zyklonen Teile des Volkes in Armut brachte.

Ich fühle für alle leidtragenden Menschen auf diesem Erdenrund aber Haiti ist nun mal aktuell und deshalb berührt es einem direkter,will aber nicht heissen dass man andere Problemregionen vergisst, oder auch von Haiti in 2 Jahren nicht mehr redet.

Das soll und darf es nicht sein.
Leider wahr
Zitat Midas
"Wer hat vor 3 Monaten an Haiti gedacht als die Leute auch ohne Erdbeben schon am verrecken waren?"

Eine wichtige Ursache für die Armut in der Welt ist die Korruption.
Deshalb hilft es nicht, wenn man diesen Ländern einfach Geld überweist.
Es muss in Form konkreter Hilfe zur Selbsthilfe unter Auflagen direkt an die Bedürftigen fliessen.

Hier allerdings stehen die Menschen zusammen, um die Auswirkungen einer Naturkatastrophe zu lindern. Da geht es um schnelle Hilfe vor Ort. Im Falle von Haiti, das vorher schon eine katastrophale Infrastruktur hatte, ist das ein noch schwierigeres Unterfangen. Man kann nur hoffen.

Liste der andauernden Kriege und Konflikte - die meisten vergessen und für die Medien nicht interessant, weil die Leute das nicht mehr lesen oder sehen wollen, da man "ja eh nichts dagegen tun kann und keine Besserung absehbar ist."

http://de.wikipedia.org/wiki/Andauernde_Kriege_und_Konflikte
Keine Wahrheit?
Die Welt ist zynisch Caissa. Warum darf man nicht schreiben dass auf der anderen Inselseite die Ficktouristen trotzdem am Buffet stehen. Oder dass in der Schweiz immer noch Duvalier Milliarden liegen müssen aber gross Geld gesammelt wird?

Warum darf man nicht schreiben dass es den Europäern schlussendlich egal ist ob da 50'000 oder 100'000 Tote liegen und es bald vergessen ist? Macht die Weltgemeinschaft etwas gegen Darfur? Haben uns die 6 Millionen Bürgerkriegsopfer gross interessiert? Das waren keine grossen Naturkatastrophen.

Wer hat vor 3 Monaten an Haiti gedacht als die Leute auch ohne Erdbeben schon am verrecken waren? Als sie Lehmziegel frassen um das Hungergefühl zu bekämpfen?

Warum also soll man die zynische Wahrheit dieser Welt nicht schreiben?

Heisst das dann dass man kein Mitgefühl hat wie Thomy so dumm schreibt? Dass man nicht mitleidet oder dass man nicht spendet? Habe ich das geschrieben? Thomy schreibt auch dumm zurück wenn ich schreibe der Himmel ist blau. Daran habe ich mich schon fast gewöhnt.

Nein Caissa, wenn Sie einmal ein an Hunger vereckendes Kind im Arm und den Gestank von ermordeten Leichen in der Nase hatten, dann werden Sie sehr zynisch.
Gehen Sie doch noch etwas schlafen ...
Sie verdrehen alles, was von mir kommt, weil Sie genau wissen, dass ich nicht immer Unrecht habe, wie Sie es sich zu sehen wünschen ...
Gute Nacht!
Heuchlerisch
Sie haben halt schon zwei Probleme: Erstens müssen Sie per se gegen alles von mir schreiben und zweitens verstehen Sie es meistens gar nicht.

Wo hat den Ihr linkes Hirn Probleme mit meinen Aeusserungen? Etwa die Aussage dass noch Milliarden von Duvalier Gelder auf unseren Banken liegen, wir aber spenden sollten? Oder dass wir international ein riesiges Geschiss wegen 200 Reiche in einem Flugzeug machen, währen weltweit alle Sekunden ein Kind verreckt? Wahrscheinlich nichts ausser dass es von mir stammt.

Sie kennen mich gar nicht Thomy und was soziales Engagement angeht können Sie mir mit Bestimmtheit nicht das Wasser reichen. Ich bin nur kein falscher, hinterhältiger Heuchler wie Sie.
Midas, tatsächlich...
einbisschen zynisch oder sogar sarkastisch.

Sie mögen vom Inhalt her mit Ihren Bemerkungen zu Politik, Verfehlungen, Ungerechtigkeiten etc. recht haben, aber passen tun sie unmittelbar in diese haitische Zeitphase nicht. Vorallem auch der zynische Ton wirkt, wenn man mit den Gefühlen bei den unmittelbaren Geschehnissen ist, befremdend.

Aber trotzdem. Ich schätze Ihre Beiträge denn Substanz haben sie allemal.
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