Bis zu 60 Verletzte bei Erdbeben in Westgriechenland
publiziert: Donnerstag, 14. Aug 2003 / 19:01 Uhr

Patras - Ein Erdbeben hat mitten in der Urlaubssaison den Westen Griechenlands und die ionischen Inseln erschüttert. Dabei wurden bis zu 60 Menschen verletzt, darunter auch Touristen, wie der griechische Zivilschutz mitteilte.

Das Zentrum des Bebens lag westlich von Lefkas unter dem Meeresboden.
Das Zentrum des Bebens lag westlich von Lefkas unter dem Meeresboden.
Alle Verletzten sind ausser Lebensgefahr, sagte der Chef des griechischen Zivilschutzes, Iraklis Kalogerakis. Das Beben begann gegen 8.15 Uhr. Bis zum Nachmittag kam es zu zahlreichen weiteren Erschütterungen.

Ein Mann aus Tschechien und ein Ehepaar aus Schottland, erlitten Kopfverletzungen, auch sieben italienische Staatsbürger wurden leicht verletzt. Zur besseren Behandlung kamen sie in ein Spital der nordgriechischen Stadt Ioannina. Deutsche, Österreicher oder Schweizer Urlauber wurden nach Angaben der Ärzte nicht verletzt.

Das Beben erreichte nach Angaben des Seismologischen Instituts in Athen die Stärke 6,4 auf der Richterskala. Auch auf der Insel Korfu, in der Hafenstadt Patras und bis zum Süden der Halbinsel Peloponnes sowie in einigen Regionen Athens wurden die Erdstösse registriert.

An zahlreichen Gebäuden vor allem auf der Insel Lefkas vor der Westküste Griechenlands und in der Region um die westgriechische Hafenstadt Preveza entstanden erhebliche Schäden.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Athener Instituts rund 30 Kilometer westlich von Lefkas unter dem Meeresboden. Nach einem ersten Erdstoss folgten zahlreiche Nachbeben. Wir können nicht sagen, ob es sich um das Haupterdbeben handelt, teilte das Institut mit.

Das Ionische Meer gilt als stark erdbebengefährdete Region in Europa. In dem Meer stossen die europäische und die afrikanische Platte aufeinander. Vor genau 50 Jahren hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala die Region erschüttert und Dutzende Menschen in den Tod gerissen.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der ...
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen 
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von ... mehr lesen
Präsident Rafael Correa teilte mit, das Beben nun habe sich in der gleichen Region ereignet. (Archivbild)
Beben der Stärke 6,8  Quito - Ein Beben der Stärke 6,8 hat ... mehr lesen  
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei ... mehr lesen  
Altstadt von Friaul.
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 6°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 8°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 5°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 7°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf 8°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Lugano 9°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten