Bis zu 90 000 Flüchtlinge in Süd-Afghanistan
publiziert: Mittwoch, 4. Okt 2006 / 15:17 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Okt 2006 / 16:29 Uhr

Kabul - Im Süden Afghanistans sind wegen der Kämpfe zwischen Nato-geführten Truppen und Rebellen Zehntausende Menschen auf der Flucht.

Konflikte in Kandahar hinterlassen ein Bild der Zerstörung.
Konflikte in Kandahar hinterlassen ein Bild der Zerstörung.
Ein Sprecher des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) sagte in Kabul, bis zu 90 000 Menschen seien zu Flüchtlingen geworden.

Die Gewalt der vergangenen Monate habe mehr als 15 000 Familien in den südlichen Provinzen Kandahar, Helmand und Uruzgan gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, sagte der UNHCR-Sprecher.

Auf Grund der grossen Familien werde mit 80 000 bis 90 000 Menschen gerechnet.

Ungefähr 200 000 Flüchtlinge insgesamt

Viele der Flüchtlinge seien bei Freunden oder Verwandten und in den bereits bestehenden Lagern untergekommen. Die Gesamtzahl der vor Dürre und Konflikten geflohenen Menschen in der Region beträgt nach Angaben des UNHCR etwa 200 000.

Die Kämpfe im Süden Afghanistans haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Am Donnerstag übernimmt die Nato-geführte Isaf auch die Kontrolle im Osten Afghanistans und ist damit für die Sicherheit in ganz Afghanistan zuständig.

(bert/sda)

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