Flüchtlinge
Bischof Felix Gmür nimmt bei sich Asylbewerber auf
publiziert: Dienstag, 8. Sep 2015 / 17:51 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Sep 2015 / 18:45 Uhr
Felix Gmür, Bischof.
Felix Gmür, Bischof.

Solothurn - Felix Gmür, der Bischof des Bistums Basel, nimmt bei sich im Schloss Steinbrugg in Solothurn Asylsuchende auf. Insgesamt drei Familien à je rund vier Personen sollen im Bistum-Hauptsitz ein vorläufiges Zuhause finden.

1 Meldung im Zusammenhang
Bistumssprecher Hansruedi Huber bestätigte die Online-Berichte der "Solothurner Zeitung" und der "Neuen Luzerner Zeitung". Allerdings können die Asylbewerber erst per Ende Oktober einziehen. In den vorgesehenen Räumen befinden sich derzeit noch Büros, die verlegt werden müssen.

Am Dienstag hatten Vertreter des Kantons und der Stadt Solothurn die Räume im ehemaligen Patrizier-Sitz besichtigt und deren Eignung abgeklärt. Danach entschied Bischof Gmür seine schon früher geäusserten Pläne in die Tat umzusetzen.

Ausgewählt werden die Flüchtlinge von der Stadt Solothurn. Auch für die Betreuung ist der städtische Sozialdienst zuständig. Laut dem Bischofssprecher dürfen sich die Flüchtlinge innerhalb der parkähnlichen Umgebung frei bewegen.

 

(fest/sda)

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Noch gibt es Platz in anderen Kollektiv-Unterkünften.
Die Heuchelei
Es würde der Debatte ganz gut tun, wenn sich all die, die sich nun wortmächtig für die grosszügige Aufnahme der Asylbewerber einsetzen, mal ehrlich machen würden.
Die Anpassungsleistungen, die Einwanderer der Gesellschaft abverlangen, wurden in den vergangenen Jahrzehnten überwiegend von der Unterschicht erbracht, die mit den Neuankömmlingen um Jobs und Wohnraum konkurrierte, und nicht von der Oberschicht. Die lebt nämlich weiter in ihren weitgehend abgeschirmten Wohnvierteln, wo man höchstens mal einem gänzlich akkulturierten iranischen Arzt, ägyptischen Akademiker oder neureichen Russen begegnet.
Ihre Kinder gehen nicht in öffentliche Schulen mit 70 Prozent Ausländeranteil. Und wenn in der Vergangenheit dann doch mal ein Flüchtlingsheim in einem Reichenviertel gebaut werden sollte, dann schafften es die politisch gut vernetzten Wohlstandsbürger meist, das irgendwie abzuwenden. Da ist es einfach zu sagen, die da unten sollen sich mal nicht so aufregen über die Flüchtlinge.
Richtig ist: Auch die CH braucht Einwanderung. Aber nicht jede Einwanderung, sondern die richtige Einwanderung. Die CH leistet sich noch immer eines der dümmsten Einwanderungssysteme, die es gibt. Anders als Staaten wie Kanada, USA oder Australien wählt man hier kaum aus, wen man reinlassen und wen man brauchen kann.
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