Bischof Genoud entschuldigt sich bei Pädophilie-Opfern
publiziert: Freitag, 1. Feb 2008 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Feb 2008 / 16:29 Uhr

Freiburg - Bernard Genoud, der Bischof der Diözese Lausanne-Genf-Freiburg, hat sich bei den Opfern entschuldigt, an denen sich pädophile Priester vergangen haben sollen. Es ist seine erste Stellungnahme zu den Fällen.

Bischof Bernard Genoud. (Archivbild)
Bischof Bernard Genoud. (Archivbild)
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Genoud sagte vor den Medien in Freiburg, für die katholische Kirche sei es wichtig, die Verzeihung der Opfer zu erbitten. Um Verzeihung bitte er auch für die Mängel an Transparenz, Klarheit und Kommunikation. Die Fälle hätten ihn erschüttert.

Das Bistum habe eine Kommission geschaffen, die sich mit den Affären um Pädophilie verdächtige Priester befasst. Vorsitzen werde dem Gremium die ehemalige Freiburger Untersuchungsrichterin Françoise Morvant, hiess es weiter.

Die Kommission hat den Auftrag, sämtliche eingegangenen Informationen zu registrieren, wie Bischof Genoud sagte. Das Gremium werde die Informationen anschliessend sichten, verifizieren und für die Bistumsleitung einen Bericht abfassen.

Anzeigen gegen Priester

Am Mittwoch gab das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg bekannt, dass zwei Priester wegen Verdachts auf den sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Justiz angezeigt worden sind - einer im Kanton Freiburg, einer im Kanton Genf. In beiden Fällen stammte die Anzeige von der Diözese.

Bereits seit längerem sind Ermittlungen gegen einen 67-jährigen Kapuziner bekannt. Dieser lebt zurzeit im Delsberger Kloster Montcroix. Die Staatsanwaltschaft Jura und die französischen Behörden ermitteln. Er ist geständig.

(ht/sda)

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