Bischof Koch und Priester Sabo streiten weiter
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2008 / 00:01 Uhr

Röschenz - Im Konflikt zwischen Bischof Kurt Koch und dem Röschenzer Priester Franz Sabo hat sich erneut der Bischof zu Wort gemeldet. Er wirft dem Priester mangelnden Willen zu einer Lösung vor.

Keine Lösung in Sicht: Bischof Koch.
Keine Lösung in Sicht: Bischof Koch.
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Sabo habe der Einladung zu einem Gespräch mit dem Bischof nicht Folge geleistet. Vier Termine seien ausgeschlagen worden, am Montag sei der letztmögliche Termin verstrichen, schreibt der Kommunikationsbeauftragte des Bischofs in einer Mitteilung.

Der Bischof müsse feststellen, dass Sabo die Anstrengungen und den guten Willen seines kirchlichen Vorgesetzten «konsequent ignoriere und in der Öffentlichkeit diffamiere».

Die von Sabo ins Spiel gebrachten Termine könnten nur als weitere Verzögerungstaktik beurteilt werden. Sie zeigten, dass kein ernsthafter Wille an einer Lösung vorhanden sei. Der Bischof könne dieses Hin und Her «nicht länger dulden», heisst es weiter.

Kirchenrat verteidigt Sabo

Der Kirchenrat der Kirchgemeinde Röschenz schrieb als Reaktion auf das Schreiben des Bischofs, die Bistumsleitung habe acht Monate lang weder mit Sabo noch mit der Kirchgemeinde Röschenz eine Lösung oder ein Gespräch gesucht.

Sabo nun vorzuwerfen, an einer Lösung nicht interessiert zu sein, sei eine «bösartige Unterstellung». Der Kirchenrat droht ausserdem mit einer Beschwerde gegen die «ohne Zweifel ungültige Suspension» von Sabo.

(ht/sda)

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