Bischof ruft zu Anti-Mugabe-Protest auf

publiziert: Freitag, 23. Mrz 2007 / 18:44 Uhr / aktualisiert: Freitag, 23. Mrz 2007 / 19:07 Uhr

Harare - Vor dem Hintergrund wachsender Repression in Simbabwe hat der katholische Erzbischofs von Bulawayo, Pius Ncube, seine Landsleute zu Massenprotesten aufgerufen. Er äusserte sich im südafrikanischen Johannesburg.

Er selbst wolle sich an die Spitze der Bewegung stellen, sagte der Erzbischof.
Er selbst wolle sich an die Spitze der Bewegung stellen, sagte der Erzbischof.
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Der autokratische Präsident Robert Mugabe solle durch friedlichen Protest aus dem Amt gejagt werden, forderte Bischof Ncube. Auch die Mitglieder des simbabwischen Sicherheitsapparats seien Mugabes eisernen Griff leid, erklärte der Geistliche. Er selbst wolle sich an die Spitze der Bewegung stellen.

Die Regierungen von Südafrika und Simbabwe haben unterdessen die Berichterstattung über die Krise im Land kritisiert. Südafrika hielt der Weltöffentlichkeit vor, durch mangelnde Koordination nicht rechtzeitig auf die Entwicklung reagiert zu haben.

Südafrika kritisiert Medien

«Es gebe auch Plausibilität für die These, dass »ausländische Mächte« die jüngsten Ereignisse zugunsten eines Regierungswechsels inszeniert hätten, sagte der südafrikanische Vize-Aussenminister Aziz Pahad.

Kritik anderer Regierungen an Südafrikas Stillschweigen zur Lage in Simbabwe sei unfair. Pahad betonte: »Es ist definitiv nicht unsere Absicht, kriegerische Erklärungen abzugeben, um uns gut zu fühlen und Regierungen ausserhalb des Kontinents zu gefallen.«

Die einzige Lösung für Simbabwe sei der konstruktive Dialog aller Parteien. Südafrika war international durch seine jahrelange Zurückhaltung gegenüber der Regierung Mugabe in die Kritik geraten.

Härtere Hand

Mugabe geht mit immer härterer Hand gegen Oppositionelle im Lande vor und versucht, sie mit repressiven Gesetzen und Willkür niederzuhalten. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen drohte seine Regierung im Land tätigen westlichen Journalisten.

Akkreditierten Korrespondenten wie auch inoffiziell ins Land reisenden Journalisten drohe bei Fehlverhalten Strafverfolgung, betonte das Informationsministerium. Das Ministerium warnte Simbabwer, dass sie bei einer Beherbergung dieser Journalisten ebenfalls mit Strafverfolgung zu rechnen hätten.

(ht/sda)

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