Bisher 1121 Tote durch «Katrina»
publiziert: Mittwoch, 28. Sep 2005 / 17:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Sep 2005 / 17:22 Uhr

New Orleans - Einen Monat nach der Katastrophe durch den Hurrikan «Katrina» steigt die Zahl der Toten noch immer.

George W. Bush bemüht sich um Krisenmanagement: Bei seinem siebten Besuch von Hilfskräften vor Ort.
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Bis Dienstagabend (Ortszeit) verzeichneten die Behörden in den betroffenen US-Bundesstaaten nun schon 1121 Todesopfer. Noch immer suchen die Rettungskräfte nach Menschen, die möglicherweise von den Fluten eingeschlossen sind. Der Polizeichef der schwer betroffenen Stadt New Orleans, Eddie Compass, kündigte für die nächsten 30 bis 45 Tage seinen Rücktritt an. Eine Begründung lieferte er nicht.

Compass steht unter Druck: Die Lokalzeitung «Times-Picayune» hatte berichtet, dass die Polizeibehörde von New Orleans untersuchen wolle, warum fast 250 Beamte nach «Katrina» dem Dienst fern geblieben waren. Auch hatte es Vorwürfe gegeben, dass sich einzelne Polizisten in New Orleans an Plünderungen beteiligten.

Schuldzuweisungen gehen weiter

In Washington gingen die Schuldzuweisungen für die pannenhafte Reaktion auf das Hurrikan-Desaster weiter. Der zurückgetretene Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Michael Brown, sah bei einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus die Schuld bei den Medien und Politikern vor Ort.

Es habe eine Medienkampagne gegen ihn gegeben, die seine Autorität untergraben habe. Zudem hätten Kompetenzstreitigkeiten zwischen New Orleans´ Bürgermeister und der Gouverneurin von Louisiana - beides Mitglieder der oppositionellen Demokraten - den Einsatz behindert. Von den Abgeordneten wurden Browns Entschuldigungen zum Teil heftig kritisiert.

Bush warnt vor schneller Rückkehr

US-Präsident George W. Bush warnte unterdessen bei einem Besuch in den vom Hurrikan «Rita» verwüsteten Gebieten vor einer überschnellen Rückkehr der Flüchtlinge. Die Zahl der Todesopfer durch «Rita» stieg auf zehn.

Bush absolvierte seinen siebten Besuch im Katastrophengebiet seit Durchzug von «Katrina». Der Hurrikan hatte die Küsten der am Golf von Mexiko gelegenen US-Südstaaten am 29. August heimgesucht und katastrophale Zerstörungen angerichtet.

(fest/sda)

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