Bisher erst ein Wasservogel positiv getestet
publiziert: Dienstag, 28. Feb 2006 / 15:24 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 28. Feb 2006 / 16:06 Uhr

Zürich - Bis am Dienstag sind in der Schweiz 126 verendete Wasservögel negativ auf das Vogelgrippe-Virus H5 getestet worden. Damit bleibt es vorläufig bei einem positiven Fall.

14 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Bundesamt für Veterinärwesen BVET
Die häufigsten Fragen zur Vogelgrippe, Hotline.
www.bvet.admin.ch/01399/index.html?lang=de&PHPSESSID=b14985f8813a69b3b59c031ac42e5a1c

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Informationen über die Vogelgrippe (Influenza A H5N1), Hotline.
www.bag.admin.ch/infekt/vogelgrippe/d/index.htm

Tote Wasservögel werden seit Oktober letzten Jahres untersucht. Zusätzlich zu diesen Tieren wurden zwischen Mitte November 2005 und Ende Januar 2006 216 bei der Wasservogeljagd erlegte Tiere untersucht. Auch diese Proben waren gemäss Angaben auf der Website des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) alle negativ.

In der Schweiz wurde das Virus H5 bisher nur bei einem toten Gänsesäger mitten in der Stadt Genf nachgewiesen. Ob es sich um das gefährliche H5N1-Virus handelt, soll erst Ende Woche bekannt werden.

Informationskampagne für Geflügelhalter

Das BVET plant eine Informationskampagne für Geflügelhalter. Hunde und Katzen haben im Geflügelstall nichts mehr verloren; Gäste müssen Überkleider anziehen; Eierkartons dürfen nicht zweimal verwendet werden: Unter anderem diese Anweisungen sind Teil der Kampagne.

Grösstmögliche Hygiene, lautet die Devise der Kampagne. Im Visier des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) sind vor allem die kleineren Geflügelzüchter, wie das BVET eine Meldung von Radio DRS bestätigte. In grossen Profibetrieben seien diese Hygienemassnahmen bereits selbstverständlich.

Überwachungszone im Kanton Zürich

Derweil reagierte der Kanton Zürich mit der Errichtung einer Überwachungszone auf die Vogelgrippefälle in Deutschland reagiert: In drei Gemeinden am nordöstlichen Rand des Kantons gelten verschärfte Sicherheitsvorschriften.

Betroffen sind die Gemeinden Oberstammheim, Unterstammheim und Waltalingen-Guntalingen im Bezirk Andelfingen und damit etwas mehr als 50 Halter von kleinen Geflügelbeständen. Die Tiere stehen unter Quarantäne, für die Halter gelten erhöhte Hygienemassnahmen. Die Jagd auf Wildvögel ist verboten.

(fest/sda)

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