Bisher keine Vogelgrippe in der Schweiz
publiziert: Freitag, 17. Feb 2006 / 14:46 Uhr

Bern - Die Schweiz bleibt von der Vogelgrippe weiterhin verschont. Die Schwäne und anderen Wildvögel, die in den letzten Tagen in der Schweiz aufgefunden wurden, sind nicht Träger des Erregers H5N1. Das ergab die Untersuchung im Referenzlabor in Zürich.

Wer einen toten Schwan oder andere Vögel tot auffinde, soll diesenicht anfassen, sondern dem zuständigen kantonalen Veterinäramt melden.
Wer einen toten Schwan oder andere Vögel tot auffinde, soll diesenicht anfassen, sondern dem zuständigen kantonalen Veterinäramt melden.
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Alle bisherigen Analysen bei tot aufgefundenen Vögeln in der Schweiz seien negativ, teilte das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mit. Die Tiere seien also nicht an der Vogelgrippe gestorben.

Dennoch mahnt das BVET zur Vorsicht: Auch wenn das Auffinden toter Vögel nicht aussergewöhnlich sei, sei es möglich, dass auch in der Schweiz Wildvögel auftauchten, die den Erreger H5N1 trügen, heisst es in der Mitteilung.

Wer einen toten Schwan oder mehrere andere Vögel tot auffinde, solle sie deshalb nicht anfassen, sondern dem zuständigen kantonalen Veterinäramt melden. Dieses entscheide dann über das weitere Vorgehen und sende das Tier gegebenenfalls an das Referenzlabor in Zürich.

Falls ein Fall von Vogelgrippe entdeckt werden sollte, würde der zuständige Kantonstierarzt eine Schutzzone um den Fundort errichten, schreibt das BVET. Innerhalb dieser Zone würden bestimmte Massnahmen ergriffen - so würde eine genaue Überwachung der Geflügelbetriebe angeordnet und ein Verstellverbot für Geflügel ausgesprochen.

(fest/sda)

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