Bisheriger Grossaktionär will Mövenpick vollständig übernehmen
publiziert: Donnerstag, 16. Nov 2006 / 08:37 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Nov 2006 / 12:50 Uhr

Allschwil - Die Familie von Finck will den Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick vollständig übernehmen.

Nach dem Vollzug des Angebots soll Mövenpick an der Schweizer Börse dekotiert werden. Bild: Hauptsitz in Adliswil.
Nach dem Vollzug des Angebots soll Mövenpick an der Schweizer Börse dekotiert werden. Bild: Hauptsitz in Adliswil.
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Die bisherige Grossaktionärin, die Carlton-Holding von Luitpold von Finck, will alle im Publikum liegenden Aktien zurückkaufen und Mövenpick von der Börse nehmen.

Die Carlton-Holding hält derzeit zusammen mit Luitpold von Finck rund 90 Prozent an Mövenpick; die Carlton-Holding ihrerseits gehört zu 100 Prozent von Finck.

Der Mövenpick-Konzern begrüsste das Vorhaben seiner Grossaktionärin. Der geringe Free Float schränke die Handelbarkeit der Mövenpick- Aktie stark ein. Die hohen Kosten der Börsenkotierung seien nicht mehr gerechtfertigt.

Die Carlton-Holding bietet 400 Fr. je Mövenpick-Inhaberaktie und 94 Fr. je Namenaktie. Das Angebot bedeutet für die Aktionäre eine Prämie von rund 6,5 Prozent auf dem Durchschnitt der letzten dreissig Eröffnungskurse, wie die Carlton-Holding AG erklärte.

Die Details der Offerte werden voraussichtlich Anfang Dezember in einem Angebotsprospekt veröffentlicht. Die Angebotsfrist beträgt mindestens zehn Börsentage. Carlton behält sich das Recht vor, die Frist zu verlängern.

Zur Beurteilung des Kaufangebots bildete der Verwaltungsrat von Mövenpick einen Ausschuss. Dieser beauftragte das Beratungsunternehmen BDO Visura, eine unabhängige Fairness Opinion zum angekündigten Angebotspreis zu erstellen.

Mövenpickaktien als Gewinner

An der Schweizer Börse SWX wurden die Pläne von Carlton gut aufgenommen. Die Mövenpick-Inhaberaktie stieg in einem praktisch unveränderten Gesamtmarkt um 3,9 Prozent auf 395 Franken. Damit gehörte der Mövenpick-Titel zu den grössten Gewinnern.

Mövenpick kehrte 2005 nach mehreren Verlustjahren in die schwarzen Zahlen zurück; auch in der ersten Hälfte 2006 verbuchte die Gruppe wieder einen Gewinn. Das ist vor allem der Hotellerie, dem wichtigsten Umsatzträger, und der Systemgastronomie Marché International mit Autobahn- und Flughafenrestaurants zu verdanken.

(fest/sda)

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